Reise blog von Travellerspoint

Thanksgiving!

Happy Turkey Day!

semi-overcast 11 °C

In den Vereinigten Staaten ist Thanksgiving ein staatlicher Feiertag, der am vierten Donnerstag des Monats November begangen wird. Das Fest zitiert Elemente aus dem Pionierleben der Pilgerväter und trägt somit einen gewissen nationalen Charakter. Thanksgiving ist in den Vereinigten Staaten auch das wichtigste Familienfest im Jahreskreis, außerdem werden von vielen Familien auch Freunde oder andere Gäste eingeladen. In seinem Mittelpunkt steht eine große Mahlzeit (häufig Abendessen). Da sich oft alle Generationen einer Familie versammeln und sie zum Teil über alle Landesteile verstreut leben, kommt es auf den Flughäfen und Straßen des Landes rund um das Fest zu einem weitaus größeren Verkehrsaufkommen, als zu irgendeiner anderen Jahreszeit.

Der Freitag („Black Friday“), an dem der Einzelhandel traditionell hohe Rabatte gewährt, wird häufig für die ersten Weihnachtseinkäufe genutzt und für die Ökonomie ist der Umsatz an diesem Tag ein wichtiger Stimmungsindikator. Vom Tag nach Thanksgiving an werden im öffentlichen Raum auch zunehmend Weihnachtsdekorationen präsentiert, die vor Thanksgiving sonst kaum zu sehen sind.

In Kanada wird das Fest am zweiten Montag im Oktober begangen. Dort ist Thanksgiving in den meisten Provinzen Feiertag, so dass er eines der beliebten langen Wochenenden im Jahr bildet. Das Fest war ursprünglich auf den 12. Oktober (Columbus Day, der Tag, an dem die „Neue Welt“ entdeckt wurde) terminiert, wurde aber – wie auch Columbus Day in den USA – auf einen Montag verlegt.
Ursprung [Bearbeiten]

Es gibt verschiedene Ansichten darüber, wo der Startpunkt für Thanksgiving-Festlichkeiten zu setzen ist. Die erste bekannte Erntedankfestlichkeit in Nordamerika wurde wohl von Francisco Vásquez de Coronado und dem Stamm der Caddo am 23. Mai 1541 im Gebiet des heutigen Texas begangen.[1] (Das Caddo-Wort Teja („Freund“) wurde später der Name des Staates Texas.[2]) Dabei wurde die Entdeckung von Nahrungsmitteln durch die Expedition des Spaniers gefeiert.

Ein ähnliches Fest fand einige Jahre später am 8. September 1565 in St. Augustine, Florida, statt, wo Pedro Menéndez de Avilés und seine Leute ihre sichere Landung in der „Neuen Welt“ feierten.[3]

Das erste anglophone Erntedankfest fand möglicherweise 1578 auf Neufundland statt, wo der Seefahrer Martin Frobisher die vermeintliche Entdeckung der Nordwestpassage feierte.[4]

Ein weiteres Fest wurde am 4. August 1619 im heutigen Virginia begangen, wo 38 Kolonisten ihre Ankunft aus England feierten.[5]

Als die Pilgerväter bei Plymouth Rock in Massachusetts strandeten, feierten sie zusammen mit den einheimischen Wampanoag-Indianern, im Herbst 1621, ein dreitägiges Erntedankfest. Ohne deren Hilfe hätten sie den folgenden Winter nicht überlebt.[6] Es ist dieses Fest, auf das sowohl die Amerikaner als auch die Kanadier ihr Thanksgiving zurückführen. Die Loyalisten brachten das amerikanische Thanksgiving nach dem Unabhängigkeitskrieg nach Kanada.
Weitere Entwicklung [Bearbeiten]

Einen ersten Thanksgiving-Day als US-Präsident propagierte George Washington am 3. Oktober 1789. US-Präsident Abraham Lincoln entschied am 3. Oktober 1863, dass er als nationaler Feiertag künftig am letzten Donnerstag im November eines jeden Jahres begangen werden soll. 1939 versuchte Franklin Delano Roosevelt den Feiertag auf den vorletzten Donnerstag zu verschieben, um einen Konjunktursprung durch die längere Einkaufssaison zu gewinnen (der Monat hatte fünf Donnerstage). In den folgenden zwei Jahren gab es teilweise widersprüchliche Regelungen in den einzelnen Bundesstaaten, bis der US-Kongress 1941 die Kompromisslösung einführte, den Feiertag am vierten Donnerstag im November zu begehen.
Bräuche [Bearbeiten]

Thanksgiving ist ein staatlicher Feiertag, der in den USA am vierten Donnerstag des Monats November begangen wird. Um ihr Wochenende zu verlängern, nehmen sich Arbeitnehmer gern zusätzlich am Freitag frei. Auch Schulen und Universitäten machen daraus häufig eine 4 bis 5-tägige unterrichtsfreie Zeit. Noch heute kommt meist die ganze Familie, einschließlich Großeltern, Tanten, Onkel, Cousins, Cousinen und Kinder zusammen.

Zum traditionellen Thanksgiving-Essen gibt es Gerichte, wie sie es vermutlich am ersten Thanksgiving-Fest gegeben haben soll. Das Menü wird überwiegend aus ursprünglich nordamerikanischen Lebensmitteln zusammen gestellt: einen gebratenen und gefüllten Truthahn (roasted turkey) mit einer reichhaltigen Auswahl an Beilagen und Nachspeisen wie Preiselbeersauce (cranberry-relish), Süßkartoffeln (sweet potatoes), Apfel- und Kürbisauflauf (pumpkin pie) sowie verschiedene Gemüse wie Squash, grüne Erbsen und Mais. Zweithäufigstes Thanksgiving-Fleisch – in der Regel anstelle Truthahn – ist Schwein. Als fleischlose Alternative, bieten einige Lebensmittelmarken inzwischen auch einen sogenannten „Tofurky“ an, der aus Tofu produziert wird.

Das Thanksgiving-Essen wird oft von einem Dankgebet begleitet oder jeder sagt der Reihe nach, wofür man in diesem Jahr besonders dankbar ist. Solche Bräuche variieren stark von Familie zu Familie oder dem jeweiligen Freundeskreis.

Ein bekannter Brauch an Thanksgiving ist außerdem das Brechen des Gabelbeins (wishbone) des Truthahns. Hierzu wird dieser Knochen getrocknet und dann von zwei Festteilnehmern mit je einem kleinen Finger auseinandergezogen. Derjenige, dessen Stück nach dem Bruch das größere ist, hat einen Wunsch frei.

Beim Thanksgiving sind, im Gegensatz zum Weihnachtsfest, Geschenke unüblich.

http://de.wikipedia.org/wiki/Thanksgiving

I'm thankful for

... meine Familie (Eltern, Bruder, Großeltern, Onkels, Tanten, Cousinen, Cousin & Katze) :

Die immer zu mir hält und hinter mir steht, egal was ich für Entscheidungen treffe oder Dummheiten machen, z.b. in Berlin mein Abi zu machen, anstatt in Brandenburg, ein Besuch bei der Polizei nach einem Silvester, einen Freund zu haben, durch den das Familien Leben für mehr als 1 Jahr irgendwie nicht vorhanden vor, als ich 16 war, die Entscheidung in die USA zu gehen, anstatt zu studieren, auf mich zu hören, als ich mit 2 oder 3 Jahren angeblich gesagt habe, dass ich einen Bruder möchte (was ich jahrelang bezweifelt habe:) ). Ihr habt mir immer geholfen, egal ob Transkontinentale Uni-Bewerbungen, Bafög Anträge, doppelte Mieten, Umzüge, Trennungen (wo Daddy extra nach Chemnitz gefahren hast, nachdem er frühmorgens einen tränenüberströmten Anruf erhalten hat - um dann auf dem RÜckweg von den gelben Engel gerettet zu werden. Sorry!), finanzielle & moralische Unterstützung. Ich bin dankbar dafür, dass ich immer weiß, dass ich ein zu Hause habe, in dem ich mich wohl fühle und wo ich jederzeit willkommen bin!!!!
Ich bin froh darüber, dass ich während meiner Kindheit auf der Straße mit anderen Kinder spielen konnte, ohne dass die Gefahr bestand vom Auto überfahren zu werden (denn wer fährt schon freiwillig durch die Schillerstraße), dass ich auf Bäume klettern konnte, Radfahren durfte im Wald und an Seen bis die Laternen angingen und ich nach Hause musste (oder Papa gepfiffen hat).
Dankbar dafür, dass wir jedes Jahr in den Urlaub gefahren sind und ich ohne meine Familie nie Österreich, Schweiz, Italien, Dänemark, Belgien, Frankreich, usw sehen hätte könne.
Skifahren, Snowboarden...jedes Jahr! Freu mich auch schon wieder auf den Februar.
Ich bin froh darüber, dass ihr mich jedes Jahr ins Ferienlager gesteckt habt und ich immer meine eigenen Entscheidungen treffen konnte über Leichtathletik, Handball, Rock n' Roll oder Cheerleading.

meinen Freund, Sebastian,

der mir wirklich ans Herz gewachsen ist. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass du zu meinem Geburtstag die ganze Nacht durch nach Frankreich fährst um früh morgens an meiner Tür zu klopfen.
Es war nicht immer leicht, erst recht nicht der Anfang, viel Hin und Her und Herzschmerz und obwohl du mal gesagt hast, vor über einem Jahr, dass es sich nicht lohnt um dich zu kämpfen, doch du warst es wert.
In der Zeit, wo ich mich in meiner eigenen Wohnung nicht zu Hause gefühlt habe, durfte ich bei dir bleiben, du hast mir beim Umzug geholfen, bist mit mir nach Prag gefahren, hast mich beim Wohnungssuchen begleitet, hast das Streichen lustiger und erträglicher gemacht, hast dafür gesorgt, dass meine Wohnung gemütlich und wohnlich wird (nach tausend Ikea besuchen), hast mich in die Arme genommen, als ich in Tränen aufgelöst dachte, dass ich nicht nach New York fliegen kann (was mir das Herz gebrochen hat). Ich vermisse selbst unsere gemeinsamen Einkäufe, Kochen, abwaschen, Pizzaorgien :), danke für die perfekten Rosen zu meinem Geburtstag, für all die schönen Dinge die du mir sagst, das Gefühl, dass du mir gibst, ich selbst sein zu können in deiner Gegenwart...
Ich bin freue mich wahnsinnig darauf in 4 Wochen bei dir zu sein und Weihnachten mit dir zu genießen.
Thank you, for choosing me!

meinen Freunden,

aus Fredersdorf und Berlin, mit denen ich seit Jahren Kontakt habe und halte und die immer ein großer Teil meines Lebens, meiner Kindheit, meines Erwachsenwerdens sein werden. Meinen Freunden, die ich in den USA hatte, denn die haben das ganze Erlebnis erst Erlebnisreich gemacht, die aus Chemnitz, durch die das Studieren noch viel aufregender wurde und natürlich alle die ich hier in Poitiers kennengelernt habe und durch die ich die Zeit hier noch viel mehr genießen kann!

Die Liste könnte jetzt noch ewig weitergehen mit Dingen für die ich dankbar bin:

- dass ich das studieren kann, was mich interessiert, was mich erfüllt,
- dass ich die Möglichkeit hatte 1 Jahr in den USA zu sein und es trotz ein paar Niederlagen (besonders zur Weihnachtszeit 2006) genießen konnte
- dass ich erfahren durfte, was ein richtiges amerikanisches Thanksgiving ist, dank Bre und ihrer Familie in Portland 2006
(Fotos davon:Jeanies Flickr Wonderland)

Thanksgiving Videos 2006

Danke!

Heute regnet es wieder den ganzen Tag. Felicity und ich haben uns die Zeit im Unterricht mit Nachrichten schreiben vertrieben, weil es heut sehr langweilig war.

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Werde den heutigen Abend mit Harry Potter Band 7 lesen verbringen.

Und um in Schneestimmung zu kommen, schau ich mir die ganze Zeit Videos bei Youtube an, welche Schneestürme und etc. In den USA und Canada zeigen.

Snowboarden in den verschneiten Straßen von Seattle

Autofahrt durch frischen Schnee in Seattle

Beide Videos wurden während des Schneesturms 2008 in Seattle aufgenommen (nicht von mir!).

Ps: Jetzt ist der Himmel wieder hellblau und die Sonne kommt raus.

Eingestellt von Pinky 04:39 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (0)

it's christmas time... best time of the year :)

rain 14 °C

Regen.

Lieblingsclass mit Tom und Felicity und Stephen Morrison.

Geburtstagsgeschenk kaufen für Felicitiy (sie hat am Samstag). Wir gehen feiern :) Erst in eine Bar, die selbe wiebei Mathieus Geburtstag und dann in einen Gay club (die Musik soll gut sein :) )

Essen einkaufen bei Géant. Tom und Sara im Géant getroffen und über braunen Reis philosophiert.

Mehr Weihnachstdeko

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Wäsche gewaschen (per Hand) - zu faul die 5 Etagen runter und hochzugehen :)

Morgen ist schon wieder Donnerstag. Letzter Uni Tag diese Woche. Die Zeit vergeht echt schnell.

Morgen ist Thanksgiving. Wird aber nicht in Frankreich gefeiert. Dafür gibt es morgen einen speziellen Thanksgiving Eintrag von mir zum Truthan Fest :) Bre (mit der ich Thanksgiving 2006 in den USA gefeiert habe) hat mich nach Berlin eingeladen, aber ist ja leider zu teuer um für ein WE nach Hause zu fliegen. Vielleicht schaffe ich es ja nächstes Jahr, ein Thanksgiving Essen zu kochen (was ich ja leider letztes Jahr nicht geschafft habe).

Eingestellt von Pinky 12:11 Archiviert in Frankreich Kommentare (0)

4 weeks until Christmas :)

semi-overcast 12 °C

erfreutes Lächeln beim Anblick des lokalen Supermarktes :)

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Auf dem Weg nach Hause (Der Himmel, mit den Vögeln sah so schön aus)

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Meine heutige Errungenschaft...die leider blinkt (wer französisch lesen kann, ist klar im Vorteil), was nach 2 Minuten sehr nervig ist :)

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Heute ist der 24. November, das heißt noch 4 Wochen bis zum 24.12, Weihnachten und noch genau 24 Tage bis ich meinen Liebsten wiedersehen kann :) Vorfreude ist groß!

♥ Christmas!

Eingestellt von Pinky 13:03 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (6)

New Moon

storm 12 °C

Ansich wollte ich heute zu Hause bleiben und meine Präsentation weiter machen, was ich bei dem Blick aus dem Fenster auch gerne getan hätte...

aber Sara hat mir geschrieben, dass sie eine Karte für den Film "New Moon" gekauft hat (endlich!) und wir heute ins Kino gehen. Also hab ich Shakespeare, Shakespeare sein lassen und bin zum Bus gelaufen..es hat geregnet ohne Ende.

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Im Bus hab ich dan Sierra (Amerikanerin) getroffen und wir zusammen zum Hôtel de Vilel gefahren.

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Dort war auch das Kino. Sara, Alena und viele andere waren auch schon da. Das Kino war sehr klein. Nicht nur der Saal, sondern auch die Leinwand..was ein wenig merkwürdig war, denn wir wollten ja ins Kino, um sich den Film auf großer Leinwand anschauen zu können. Der Film war gut :) Bin jetzt nach dem Film Team Jacob! Wer den Film gesehen hat, weiß warum :) (shirtless guy)

Danach gings wieder zum Bus, da ich ja nach Hause zu Shakespeare musste. An der Bushaltestelle hat es wieder angefangen leicht zu regnen. Beim bezahlen, ist dem Busfahrer das Kleingeld aus der Hand gerutscht, so dass 10cent nach draußen gekullert sind, um in einer Pfütze zu landen. Ich hab ihm gesagt, dass es nicht so wild sein, sind ja nur 10cent und ich hab mich zu Sierra und Alena gesetzt. Dann kam aber der Busfahrer zu mir, der extra die 10cent aus der Pfütze geholt hat, und hat sie mir gegeben. Trés drôle.

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Und während der Busfahrt hat es angefangen zu hageln und zu gewittern, so dass ich Angst hatte meinen Regenschirm bei den Blitzen zu benutzen :)

Jetzt hat sich das Wetter aber zum Glück wieder ein wenig beruhigt (23:40uhr)

Präsentation ist fertig. Hätte ich früher angefangen, wäre sie besser (so ist das ja immer!) aber bin ja selber dran schuld. Werd jetzt ins Bett gehen. Alles noch einmal überfliegen und eine Folge Grey's Anatomy schauen und dann einschlafen, mit dem Gedanken an das Telefonat mit meinem Freund von vorhin (welche leider sehr selten sind).

Bonne nuit!

PS: Noch 26 Tage :)

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Eingestellt von Pinky 14:35 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (1)

Shakespeare

overcast 18 °C

Creatives Chaos:

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Ich hab am Montag meine Shakespeare Präsentation aka mündliche Prüfung im Master Kurs.
Thema: weibliche Charactere als Figuren des Widerstandes in "The Winter's Tale".

Daher bestand mein ganzer Samstag darin, mich damit zu beschäftigen. Jetzt (20:00 Uhr), hab ich aber keine Lust mehr und werd es morgen zu Ende machen.

Bin noch nicht mal dazu gekommen eine Folge Privat Practice oder True Blood zu schauen. Hab ab und an, mich nur mal mit Farm Ville bei Facebook abgelenkt.

Nur noch 27 Tage bis zu meiner Poitiers-Paris-Frankfurt-Hamburg Reise :)

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Eingestellt von Pinky 11:06 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (2)

La Poste & Netto

overcast 17 °C

Freitag...Wochenende :)

Ausschlafen, nicht aufstehen wollen wegen Ohrschmerzen (die nach Schmerztabletten aber weg waren), heiß duschen, feststellen müssen, dass ich endlich mal wieder Wäsche waschen muss (zu faul um 4 mal die Treppen hoch und runter und dann durchs ganze Gebäude zu laufen). Leider musste ich auch Essen einkaufen gehen, also hab ich mich auf den Weg gemacht. Diesmal ein andere Weg, da ich zur Post wollte und da dachte ich mir, nehm ich mal eine Abkürzung über den UNI Campus. Bin dabei an einem kleinen Tümpel mit Enten vorbeigekommen, die friedlich ihrem Entenleben nachgingen, hab den Weg mehr genossen, als den anderen an der Hauptstraße entlang, da es grüner ist, mehr ein Familien Häuser, weniger Autos, mehr Herbst, der sich wie Frühling anfühlt bei 17 Grad.

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In der Post kam ich dann mit meinem Riesen Packet an, welches 5KG schwer war und mich ganze 32€ gekostet hat. Daher war ich froh, als ich auf dem Weg zu Géant, Netto entdeckt habe. Hatte mal Lust auf Abwechslung und meinem Geldbeutel hat es auch gut gefallen. Ich habe nur 10 Euro ausgegeben, für Essen, wofür ich bei Géant mind. 20 ausgegeben hätte. Hab mir dann auch noch gleich einen Windel Adventskalender gekauft :)

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Ich war froh, dass das Essen nicht so teuer war und hab mir anstatt nur 4 Orangen, gleich ein ganzes 2kg Netz geholt und Rosenkohl (gefroren), den ich mir zu Hause sofort gemacht habe (endlich mal Gemüse und keine fertig Pizza, Hot Dogs oder Kebab).

Ich weiß, mit Essen spielt man nicht, aber das musste sein .... noch 28 Tage :)

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Allerdings musste ich festellen, dass der Netto nicht von normalen Menschen aller sozialen Schichten (wie in Fredersdorf) besucht wird, sondern nur von der sozialen Unterschicht Frankreichs. Ich bin auf keinen Fall rassistisch, aber ich war die einzige Weiße unter den ganzen Schwarzen (die nicht sehr wohlhabend aussahen), das Essen ist sehr preiswert (aber gibt genügend Auswahl) und der Netto war sehr klein, und dreckig und mitten in einem Wohngebiet, von nicht so schön aussehenden Hochhäusern. Aber was solls. 10 Euro, sind 10 Euro.

Mein Ohr fühlt sich immernoch nicht ok an. Wenn es nicht wehtut, fühlt es sich den ganzen Tag so an, als ob Wasser drin wäre oder halt ein wenig taub. Sobald ich die Ohrentropfen genommen habe, geht es aber es ist halt nicht so schön.

Hier noch ein paar Bilder meines Mini Chaos Zimmer für Anni :)

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mein Bett

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mein Schreibtisch - gleich gegenüber vom Bett

Eingestellt von Pinky 09:32 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (1)

29 days left

sunny 16 °C

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Eingestellt von Pinky 08:14 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (2)

Weihnachtsstimmung

semi-overcast 14 °C

Leider, muss ich trotz schlechtem Gewissen sagen, war ich heut früh nicht in der Uni. Hatte solche Kopfschmerzen und mein rechtes Ohr was killing me, so dass ich entschieden habe, dass ich mir Monsieur Taugis und sein Knife Thrower nicht antun muss. I detest this class. Nach einer kurzen SMS Koversation mit Felicity haben wir dann beide beschlossen, dass wir im Bett bleiben und uns um 14uhr sehen werden.

Gesagt getan.

Mein Frühstück um 12uhr (ich bin krank, ich darf solange schlafen, mein Körper brauch das :) ) bestand heute aus einem Actimel, einer Orange (Weihnachtszeit ist daaaaa), Pain au Chocolat (yammy) und Ibuprofen Tabletten.

Stephen Morrisons class war erfrischend, interessant, bildend und irgendwie beruhigend. Er ist so wie ein Märchenerzähler, der schnell vom eigentlich Thema abkommt (Mittel Englischen text ins Modern Englische zu übersetzen) und uns Geschichten erzählt, übers Mittelalter, Religion, Bibel usw. Ich habe ihm letztens per Email eine Übersetzung geschickt, die ich heute zurück bekomme habe, und bis auf 2 Wörter war alles richtig :)
Für unser Exam müssen wir auch einen Mittelenglischen Text ins Modern Englisch übersetzen und Inhalte über Englische Literatur aus dem Mittelalter wissen. Zum Beispiel haben wir heute über Drachen geredet und über Satzbau. Mr. Morrison spricht auch deutsch, was sehr gut ist, da wir bei vielen englische Wörter die deutsche oder skandinaivische Abstammung haben. Zum einen ging es ums Past participle (ge- Anhang vor verben, die auf die Vergangenheit hinweisen - gegessen, getrunken, gelesen) und um Sätze wie "Hardly had I ever seen ... ", welche ja normalerweise "I have ever seen...." heißen. An der Stelle wollte er dann vor mir eine Bestätigung haben, ob das denn im Deutschen auch so sei und ich hab versucht schnell an ein deutsches Beispiel zu denken, nur mir fiel nichts ein, da mir überhaupt keine deutschen Wörter eingefallen sind. Tom meinte dann noch so "Jeanie, what's this in german, just translate" und Mr. Morrison fragte dann nochmal, und sagte ich sollte den Satz mit 'Kaum' anfangen und tada, da ging mir ein Licht auf und natürlich ist das im deutschen auch so: Kaum hatte ich das gesehen anstatt Ich sehe kaum... obwohl man das auch so nicht im Deutschen sagen würde , mit dem kaum Beispiel... wohl eher doch "Ich hatte das kaum gesehen". Naja wie auch immer.
Des Weiteren war Tom heute auch im Unterricht mit dabei. Das war das erste Mal dieses Semester, dass er in der Uni war (er brauch keine Credits). Ich frag mich, wie er sonst seine Erasmus Zeit hier rumbekommt:)

Die Sonne schien, es waren 14Grad im Schatten und es fühlte sich ansich nicht an wie der 18. November.

Nach dem Unterricht sind Felicity und ich zusammen in die Stadt gefahren, da ich endlich mein Buch abholen wollte. Vorher wollten wir aber noch french Kebab essen. Sind durch die Innenstadt zur Notre Dame gelaufen und wollten bei dem Kebab Mann essen, wo wir auch zu meinem Geburtstag waren. Leider hatte der zu (wie viele Restaurants zur Mittagspause - es war 16:30uhr). Sind dann wieder durch die Stadt gelaufen zum anderen Kebab Mann, bei dem wir auch bei Mathieu's Geburtstag waren und haben uns dort was geholt. Überall sieht es weihnachtlich aus. Die Schaufenster, die Dekoration zwischen den Häuser (die aber immernoch nicht beleuchtet wird) und aus Lautsprechern kam die ganze Zeit Musik, in der gesamten Innenstadt :) Irgendwie niedlich.

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Ich werde Frankreich vermissen, wenn ich ab Februar wieder in Deutschland bin. Felicity sagt auch, dass ihr Poitiers gefehlt hat, die letzten beiden Male, die sie wieder zu Besuch in England war.

Zum Essen haben wir uns die Treppen des Hôtel de Ville ausgesucht. Da saßen wir nun, mampften unsere Kebabs, tranken Orangina (französische Orangensoda) und haben den Bauarbeitern zugeschaut wie sie eine Schlittschuhbahn errichten und kleine Hütte für den Weihnachtsmarkt aufbauen.

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Dann wurden noch lauter Tannenbäume rangekarrt und aufgestellt und es roch so weihnachtlich nach Tannenbaum :)

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Bin dann zum Buchladen und uhhh Überraschung, mein Buch ist immernoch nicht da. Hab es vor 6 Wochen bestellt.... Ich brauch es übernächste Woche. Felicitiy hat ihrs in England bestellt, als sie in den Ferien zu Hause war und es wurde ihr vom Buchladen sogar nach Frankreich geschickt. Naja, der freundliche Verkäufer hat sich dann meine Nummer notiert und meinte er ruft mich an, sobald es da sei.

Bin dann zum Bus und nach Hause.
Hab gerade Kerzen angezündet. Hab einen kleinen Elch Kerzenständer vom Zeitungsmann gestern geschenkt bekommen :)

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Und nun blätter ich in "prima Maison" und lass mich weihnachtlich inspirieren (inklusive Rezepte für Weihnachtsplätzchen und Gänsebraten) :)

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Und heute in 4 Wochen, am 18.12.2009 bin ich endlich in Hamburg *freu* Dann kann ich mir meinen Freund endlich wieder in Echt und nicht nur auf einem Foto anschauen :)

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Eingestellt von Pinky 18:26 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (1)

As seen on...

... http://gorgeousgeorgia.wordpress.com/ und für schön befunden. Muss geteilt werden.

am besten auf Youtube:http://www.youtube.com/watch?v=u7deClndzQw&feature=player_embedded in größt möglicher Auflösung anschauen.

Eingestellt von Pinky 12:52 Tagged round_the_world Kommentare (0)

Arztbesuch in Frankreich

rain 13 °C

Merkwürdiger Tag.
Hab die Nacht kaum geschlafen..bin erst gegen 4:30uhr eingeschlafen. Dann um 9uhr aufgestanden. Wollte in die Küche um mir meinen täglichen Actimel-aktiviert-Abwehrkräfte-Drink zu holen und was sehe ich da.... Mülltüten, Wodka Flaschen, Orange Juice...alles sehr unordentlich und ich dachte mir schon so, Gott, da war wohl ne Party während ich geschlafen habe. Wollte zum Kühlschrank laufen und da liegen 2 Menschen auf dem Fußboden in Decken eingewickelt in meiner Küche vor dem Kühlschrank... war schon merkwürdig aber irgendwie lustig.

Bin dann im Regen zum Geldautomaten gestiefelt um sicherheitshalber Geld zu holen, denn ich wusste ja nicht, wieviel der Arzt kosten würde. Schon nach den 2 Minuten zum Automaten, waren meine UGG Boots durchgeweicht und meine Socken nass ( Die Sohle hat Löcher). Jetzt sind es wohl nur noch Schön-Wetter-Winter-Schuhe. Bin über den Campus zum SIUMPPS gegangen ( Service Inter Universitaire de Médecine Préventive et de Promotion de la Santé). Arzt für Studenten. Ich wurde nicht mal nach meiner Versicherung gefragt. Musste nur meinen Studentenausweis abgeben und durfte dann im Wartezimmer Platz nehmen. Es war 11uhr. Ein paar Menschen waren unterwegs (verwinkeltes Gebäude mit vielen Ärzten und mehreren Warteecken), aber es war zum Glück ruhig, denn meine Kopfschmerzen heut früh waren einfach unerträglich. Nur hat dann die Kaffeemaschine angefangen zu blubbern...laut und immer lauter... Der Wasserkocher, der daneben stand hat mir dann noch den Rest gegeben. Ansich war es irgendwie gemütlich, die Möglichkeit zu haben Tee und Kaffee zu trinken, während man wartet aber mir gingen die Geräusche einfach nur auf den Keks. Madame Le.... irgendwas hat mich dann abgeholt und zu ihrem Afrika Office gebracht. Orang-farbende Wände, afrikanische Bilder an der Wand. Mit Händen und Füße, Französisch und Englisch Misch Masch hat dann auch die Verständigung geklappt. Nachdem Sie dreimal in mein linkes und drei mal in mein rechtes Ohr geguckt hat, Fieber gemessen hat und mit mir Dehnübungen am Hals für meine Kopfschmerzen vollzogen hat, saß sie hinter ihrem Computer und tippte und hörte garnicht mehr auf zu tippen. Irgendwann holte sie ein kleines handgeschriebenes Notizbuch hervor, schaute irgendwas nach und tippte weiter. Welcher Arzt muss denn irgendwas in seinem Notizbuch nachschauen? Ich saß da und wartete und wusste dann auch, warum neben meinem Stuhl eine Reihe von Prospekten, Magazinen, Flyern, Poster usw rumlag. Überwiegend ging es um H1N1 (Grippe A genannt in Frankreich) und Kondome. Die Franzosen sind irgendwie obsessed damit. Mich hätte es eigentlich nicht wundern soll, dass man beim Eingang beim Arzt Kondome kaufen kann, denn in der Uni auf den Toiletten hängen Kondom Automaten, genauso wie in den Straßen von Poitiers.

Der Arztbesuch hat sich ein wenig wie "heute lernen wir die französischen Vokabeln des menschlichen Körpers" angefühlt. Sie hat mich gefragt ob mir hier und dort was wehtut, hat an meinem Ohr rumgewackelt und jedesmal wenn sie mich nach einer Körperstelle gefragt hat, darauf gezeigt und mich dort angefasst. Dann war ich auch wieder froh, dass ich 1 Jahr in den USA war, denn ansonsten hätte ich nicht verstanden, was sie gemeint hat, als sie mich fragte ob ich denn 'mal au estomac' sei. Hört sich sehr ähnlich an, wie das englische wort 'stomache' und bedeutet Magen.

Nachdem sie fertig getippt hat, gab sie mir 2 DIN A4 Zettel mit 4 Medikamenten drauf und das wars. Bin zum Front Desk, hab meine Student Card abgeholt und war fertig. Hab mich dann auf den weg zu Géant gemacht und bin zur Apotheke. Mental auf die gröbsten Kosten vorbereitet. In der Apotheke musste ich eine Nummer ziehen. Da stand ich vor dem Mini Nummern Automaten und war überfordert. Ich hatte zur Auswahl Parapharmacie, Ordonnance, Sans Ordonnance und noch etwas anderes. Pharmacie klang nicht schlecht, hab ich das genommen. Wie sich herausstellte, war es aber die Abteilung, wenn man etwas normales kaufen wollte, um es zu bezahlen, keine Medikamente. Also nochmal Nummer ziehen. Diesmal hab ich mir Sans Ordonnance ausgesucht. Sans heißt ohne und ordonnance, wusste ich zu dem Zeitpunkt nicht. Wie sich herausstellt hätte ich nur Ordonnance nehmen müssen, denn es bedeutet Rezept. Ich hab im Endeffekt dennoch meine Medikamente bekomme. Die Lady hinterm Counter hat mir auch alles langsam und genau erklärt. Dann kam ich an meine persönliche Sprachgrenze als sie meine Adresse und mein Geburtstdatum wissen wollte. 1. Oktober bekomme ich noch hin auf französisch aber 1986 ging dann nciht mehr. Habs ihr auf Englisch gesagt, und sie hat es verstanden.

Schon beim Terminvereinbaren beim Arzt übers Telefon musste ich mein Geburtstdatum sagen und der nette Typ am anderen Ende der Leitung hat mit mir dann Zahlen raten auf Englisch gemacht, als ich ihm zu verstehen gegeben habe (auf französische), dass ich keine Ahnung habe, wie man mein Geburtstjahr auf französisch sagt. Ist ja auch nicht einfach. Hab ja auch gerade mal gelernt wie man 508 ausspricht :) Französische Zahlen sind verhext.

Im Endeffekt hat zu meiner Überraschung mich der Apotheken Besuch nur 10 Euro gekostet. Hab sogar nochmal nachgefragt, wieviel sie von mir haben will und sie hat es dann auf Englisch wiederholt, dass es doch nur 10 Euro seien für Ibuprofentabletten, Ohrentropfen, Hexaspray (für meinen Hals) und Belladonna MiniTabletten die absolut lecker nach Kirsche schmecken.

Ach ja, was hab ich denn überhaupt. Ich habe seit Wochen einen entzündeten Hals (ist bei mir ja nichts neues), daher das Hexaspray und die Ohrenschmerzen, da sich mein Virus ausbreitet. Kopfweh durch Nackenverspannungen (ich meld dann für in 31 Tagen schonmal ne Massage an, Schatz :) ). Fieber habe ich nicht. Muss meine Medikamente 1 Woche lang nehmen.

Nachdem ich in der Apotheke war, hab ich noch gleich ein wenig was zu Essen im Supermarkt eingekauft und ein paar Zeitschriften (Home Decor, Photographie Magazine) geholt. Dann ging es zurück in mein gemütliches Wohnheim, in dem immernoch in meiner Küche geschlafen wurde, als ich meine Einkäufe in den Kühlschrank bringen wollte. Auf dem Weg nach Hause, hab ich noch Sara, Mathieu, Alena, Lucia und Emma getroffen, die gerade Mittagessen gehen wollten, aber mir war nicht nach Gesellschaft und Menschen um mich rum (wegen Ohrweh & Kopfweh).

Hab dann heute an meiner Shakespear präsentation weitergearbeitet, habe gelesen (John Updike - The Witches of Eastwick) und ein Packet fertig gestellt, welches ich morgen nach Hamburg schicken werde :) Mehr kann ich leider nicht verraten, falls der Empfänger durch Zufall doch mal einen Blick hierauf wirft. Aber ab dem 1. Dezember kann ich es verraten (falls das Packet bis dahin angekommen ist).

Morgen geht es wieder in die Uni (9-11 und 14-16uhr) und Felicitiy ist auch endlich wieder da (sie war in England übers WE).

Au revoir mes amis

PS: Still thinking about Photography :)

Eingestellt von Pinky 19:13 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (3)

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