Reise blog von Travellerspoint

Wann wird es endlich kalt?

semi-overcast 28 °C

endlich wieder up to date. Meine Einträge und Bilder haben diesmal etwas länger gedauert, da ich ja überraschend Besuch bekommen habe. Heute war ich wieder alleine. Hatte 2 Seminare, wobei sich ersteres ewig in die Länge zog (The Knife Thrower), da doch erstmal erklärt wurde (für 30min), was denn ein Erzähler sei und was denn die normalen Eigenschaften seien, von einer Kurzgeschichte, die wir bis heute lesen sollte. Also ich hab mich nicht wie in der Uni sondern eher wie in der 7. Klasse gefühlt. Der zweite Kurs für heute war allerdings wieder sehr spannend, ermunternt und erfrischend (Animals in Englisch Literature), was zum Teil aber mehr am leidenschaftlichen Lehrer, als am heutigen Inhalt lag.

Dann war das Wetter heute wieder eher August mäßig.

Oktober, 28 Grad, Sonnenschein.

Ich möchte doch aber endlich meine schönen warmen, bequemen Winterstiefel anziehen können.

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Ich präsentiere, meine Bücher mit denen ich mich zur Zeit beschäftige (sprich parallel lese).

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Von unten nach oben:

Anonym: Das Buch ohne Namen

Zum reinen Vergnügen, sehr spannend, kann ich nur empfehlen für einen regnerischen Herbsttag.

Disney: La fée Clochette

Ein Kinderbuch mit wunderschönen Bildern und wenig Text (auf französisch). Damit versuche ich mein französisch ein wenig aufzubessern. Einfache Satzstruktur. La fée Clochette ist im Deutschen das Glöckchen, die Fee von Peter Pan.

Steven Millhauser: The Knife Thrower and Other stories.

Ein Buch für das gleichnamige Seminar. Relative neu, von 1998. Leicht zu lesen (auf Englisch) mit, wie ich heut erfahren haben, viel deutscher Geschichte und Kultur, die ich allerdings im The Knife Thrower noch nicht entdeckt habe.

Shakespeare: Henry IV Part 1

Ich muss bis zur nächste Woche Akt II Szene 2 vorstellen. Außerdem werden wir die Szene nachspielen im Seminar :) (auf Englisch) allerdings sind wir nur zu 4 im Seminar und wir haben bis zu 7 verschiedene Rollen, da heißt es improvisieren. Davon mal abgesehen, dass ich zwar schon Goethe (Faust) und Schiller (Der Handschuh) gespielt habe, aber noch nie Shakespeare.

Nebenbei muss ich noch andere Texte lesen, die online sind bzw in den Hand outs die wir bekommen. Aber ich will mich nicht beschweren. Ich find es schön wirklich ein Semester lang NUR Literatur zu studieren. Ich könnte das ewig machen bei sovielen verschiedenen Büchern und Genren und Epochen und... und... und...

Eingestellt von Pinky 12:38 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (2)

Kebab&French Fries um 21uhr auf dem Place Charles de Gaulle

le soir dernier avec mon petit ami 05.10.2009

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Eingestellt von Pinky 12:19 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (1)

a walk in the park...

Jardins de Blossac & Jardin des Plantes 04.10.2009

sunny 23 °C

Eindrücke

Le Prison
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Rue du Fbg du Pont Neuf
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Sonntags, halb Fünf in Frankreich:

- Jardins de Blossac -

Grüne Wiesen - buntes Herbstlaub -Kastanien-- Palmen in weißen Übertöpfen - Kinderkarussel - Ziegen - Springbrunnen - Kinderlachen - Eis essen - Ausblick genießen - Kleiner integrierter Tierpark mit Papagein, Kaninchen, Wellensittichen, Fischen... - großes schweres Eisentor

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mein Lieblingsbild:

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kleiner Tierpark

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- Jardin des Plantes -

gemähter Rasen, Gemüse - & Kräuterbeete, Kürbisse, mit Blättern bedeckter Teich, letzten Sonnenstrahlen des Tages

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(das Gelbe ist ein Sonnenstrahl)

Vollmond

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Eingestellt von Pinky 11:27 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (3)

Roadtrip: Château Brissac & Angers

03.10.2009

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View Brissac auf Pinky's Reise-Karte.

Château Brissac

Das Schloss Brissac befindet sich in der französischen Stadt Brissac-Quincé im Département Maine-et-Loire, rund 15 Kilometer südlich von Angers gelegen. Das Schloss verfügt über sieben Stockwerke und 204 Räume und trägt den Spitznamen „Riese der Loire“.

Schloss Brissac wurde im 11. Jahrhundert ursprünglich als Befestigung von den Grafen von Anjou erbaut. Nach dem Sieg Philipps II. über den englischen König übergab er den Besitz an Guillaume des Roches. Mitte des 15. Jahrhunderts erwarb Pierre de Brézé, Minister von Karl VII. und Ludwig XI. den Besitz und errichtete ein mittelalterliches Schloss mit mächtigen Rundtürmen. Zwei davon flankieren noch heute die Hauptfront. Sie gehören zu dem wenigen, das von dem Bauwerk aus dem 15. Jahrhundert übrig geblieben ist. 1465 fiel Pierre de Brézé in der Schlacht von Montlhéry, und 1502 war die Familie Brézé gezwungen, Brissac an den Kammerherren Karls VIII., René de Cossé, zu verkaufen. Seine Nachkommen sind noch heute die Besitzer des Schlosses Brissac.

Charles II. Cossé-Brissac war während der Religionskriege einer der Anführer der Katholischen Liga und seit 1594 Statthalter von Paris. Er wollte dem Bürgerkrieg ein Ende machen und erkannte Heinrich IV. als legitimen König von Frankreich an. Indem er ihm am 22. März 1594 die Tore der von spanischen Truppen besetzten Hauptstadt öffnen ließ, gab er Heinrich IV. die Möglichkeit, die Stadt praktisch kampflos einzunehmen. Zum Dank erhob der König 1611 Brissac zum Herzogtum und verlieh Charles II. den Rang eines Feldmarschalls und Pair von Frankreich. Außerdem erlaubte er ihm, das während des Krieges stark zerstörte Schloss wieder aufzubauen.

Nach einem grandiosen Plan sollte ab 1601 das alte Schloss vollkommen abgerissen werden und an dessen Stelle ein bauliches Monument mit drei Flügeln und sieben bis acht Stockwerken erstehen. Der Wiederaufbau kam jedoch nur zögernd voran; neue Teile wurden schon errichtet, während man noch dabei war, alte Gebäudeteile abzureißen. Noch vor der Fertigstellung verstarb der Bauherr 1621, und sein Sohn und Nachfolger ließ sämtliche Arbeiten einstellen. Somit verblieb das Gebäude bis heute in dem damals erreichten baulichen Zustand.
Schloss Brissac: Parkansicht

Der monumentale Pavillon des fünfstöckigen Hauptflügel im Osten liegt zwischen den zwei Rundtürmen des alten Schlosses und zeigt einen an Schloss Cheverny erinnernden, aber etwas italienisierenden Stil. Gegliedert werden die Geschosse von Pilastern der fünf klassischen Ordnungen. Seitliche Rundbogennischen und –fenster begleiten die fünf großen Rundbogenöffnungen der Mittelachse. Zusätzlich belebt wird die Fassade durch Pilasterquaderung sowie gequaderte Rahmungen an Fenster- und Türöffnungen. Zwei stilistisch ähnlich angelegte Trakte umschließen mit dem Hauptflügel einen engen Innenhof.

Der Pavillon sollte beidseitig einen niedrigeren Flügel erhalten, jedoch wurde nur die linke Seite zwischen Pavillon und Südturm fertiggestellt. Der ursprüngliche Plan Charles’ II. de Cossé lief auf eine vollkommen symmetrische Fassade ohne die beiden Türme hinaus.

Das Schloss Brissac ist heute noch bewohnt und ist mit etlichen Kostbarkeiten ausgestattet. Vom Vestibül aus führt der Rundgang zuerst in den großen Salon mit einer geschnitzten und bemalten Holztäfelung sowie einer vergoldeten Balkendecke aus dem 17. Jahrhundert. Des weiteren befinden sich hier vier venezianische Kristall-Kronleuchter aus Murano. Das eindrucksvolle Gebälk zeigt den Stil Ludwigs XIII. und ist mit geschnitzten Blumengirlanden, Früchten und Blattmotiven geschmückt.

In der ersten Etage befindet sich die große Galerie. Sie hat eine Länge von 32 m und ist von der Art, wie sie sich in den Schlössern im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts verbreitete. Beispiele hierfür sind die Francois Galerie in Fontainebleau, die Galerie im Schloss Chenonceau über den Fluss Cher sowie der Spiegelsaal im Schloss Versailles. Die Wände waren entweder mit Malereien verziert, oder sie wurden wie im Schloss Brissac mit Wandteppichen behängt. Die aus dem 16. Jahrhundert stammenden flämischen Tapisserien stellen Szenen aus dem Leben Alexander des Großen dar. Die gewölbte Decke der Galerie wurde 1625 prachtvoll mit 100 Miniaturen pastoraler, biblischer und mythologischer Thematik bemalt.

Den Schluss des Rundganges bildet die gotische Kapelle im Südturm des ursprünglichen Schlosses. Das Chorgestühl aus der Renaissance ist mit eingelegten Emailplaketten geschmückt und stammt aus einem Kloster in Neapel. Es folgt der Raum der Jagden, der seinen Namen flämischen Wandteppichen mit Darstellungen verschiedener Jagdarten des 16. Jahrhunderts verdankt. Im anschließenden sogenannten Zimmer Ludwigs XIII. trafen sich im August 1620 König Ludwig XIII. und seine Mutter Maria von Medici nach der Schlacht von Ponts-de-Cé, um sich vorübergehend zu versöhnen.

Die Nachkommen des Grafen von Brissac bewohnten das Schloss, bis es 1792 während der Französischen Revolution geplündert wurde. Das Schloss lag in Trümmern, bis es 1844 durch die Nachkommen des Grafen restauriert wurde. Diese Arbeiten dauerten bis weit in das 19. Jahrhundert.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts veränderte Jeanne Say, Gattin des Marquis de Brissac, die nähere Umgebung des Schlosses. Ein Graben, über welchen eine Zugbrücke führte, wurde aufgefüllt und der Park im englischen Stil umgestaltet. Die Stallungen gegenüber dem Schloss wurden restauriert, ebenso Zimmer und Innenräume; zudem wurde für die begabte Koloratursängerin auch ein kleiner Opernsaal im Schloss gebaut.

Heute ist das Schloss im Besitz des 13. Herzogs von Brissac und wird immer noch bewohnt. Die Innenräume sind zum Teil für Besucher geöffnet. Für besondere Anlässe bietet das Schloss den repräsentativen Rahmen, und es ist außerdem Veranstaltungsort des jährlich stattfindenden Festivals Val de Loire.

An das Schloss schließt sich ein weitläufiger, etwa 70 Hektar großer Park mit zwei natürlichen Wasserwegen sowie einem Gestüt an. Am Rande des Parks existiert ein 237 Meter langer Tunnel, der vermutlich aus dem 18. Jahrhundert stammt und den überflutenden Fluss Aubance abgeleitet hat, um Überschwemmungen am Schloss zu verhindern. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich diese Passage mit tausenden Kubikmeter Sand gefüllt, die bis zum Jahr 2000 entfernt wurden. Über 100 Freiwillige aus dem Ort benötigten dafür vier Jahre. (http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Brissac)

Außen
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Garten
Hohe Bäume
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Vom Garten aus gesehen
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Küche
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Empfangssaal
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Laterne
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Narnia Schrank
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Großer Saal
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Schlafzimmer Louis XIII
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Speisezimmer
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Tanzbär
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Theater
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Bücher
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Treppenhaus
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Arthusschwert

Es ging wirklich nicht herauszuziehen :-)
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Cuisine im Keller
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Weinkeller mit Weinverkostung

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Schloß von Weiten
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Katzen
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Glück
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FAHRT BRISSAC--> ANGER

Gendarmerie auf dem Weg nach Angers
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Wein
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Spaziergang durch ANGER in sepia

Brunnen
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Löwe im Park
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Château Angers
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Kirche
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Innenstadt
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Kathedrale
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Laterne in sepia
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Treppe zum Brunnen in Sepia
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Zweisamkeit und Dunkelheit genießen am Fluss Ufer des Le Mains
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Lampe in sepia
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Amour
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Brücke bei Nacht farbig
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Brücke & Kathedrale bei Nacht
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Kathedrale bei Nacht
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Brunnen voller Schaum
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Rückfahrt:

Vollmond, keine Wolken am Himmel, Kilometer lange Straße nur gerade aus (wirklich!). Musik, Spaß und Lebensfreude im Auto. Schön!

Eingestellt von Pinky 11:21 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (1)

mon 23. anniversaire

01.10.2009

sunny

Mitternacht. Ich wartet geduldig auf den obligatorischen Geburtstagsanruf meines Freundes, der leider ausblieb. Was allerdings nicht so schlimm war, da ich ja immernoch auf der premier bottelon mit vielen Freunden war. Gegen 12:30uhr bin ich allerdings mit Lucia (Spanien oder Italien) und Mathieu (Belgien) nach Hause gefahren.

9uhr morgens. Ich stehe auf. Immernoch kein Anruf.

Es klopft an der Tür.

Er steht da. :-)

Aufregung, Herzklopfen, Umarmungen, Küsse, Anschauen, Umarmungen, mehr Herzklopfen, Freude.
Das schönste und beste Geschenk.

Allerdings musste ich um 10uhr in meinem Seminar über "The women's movement in the US" sein.

Hab mich wieder mit Felicity getroffen, von der ich eine schöne Karte geschenkt bekommen habe. Class war sehr voll. Unterricht teils auf Englisch, teils auf französisch. Es geht um Feminismus. Es war sehr viel bekanntes dabei, da ich erst letztes Semester eine Hausarbeit über Feminismus geschrieben haben. Aber dennoch nicht uninteressant. Allerdings gibt es auch hier wieder eine 4 Stunden Prüfung im Januar.

Um 12uhr konnte ich es kaum erwarten in mein 9qm Zimmer zurück zukehren um sicherzugehen, dass ER immernoch da ist. Und ja, er schlummert friedlich in meinem 90cm bett, welches von nun an, für uns beide da war.

Später gab es eine kleine Stadtführung zur Notre-Dame-La-Grande und Cathédral St. Pierre, bevor abends um 21uhr meine kleine Party los ging.

Wir haben uns mit Sara, Felicity, Mathieu, Julia, Christina und Vivienne am Hôtel de Ville getroffen und sind dann zum Place Charles de Gaulle, da dort gerad eine Art Elektro Konzert war. In einem Café haben wir alle etwas getrunken und dann gab es Geburtstagskuchen für mich, auf französische Art. Lauter kleine Schokotörtchen, die sehr sehr lecker aussahen mit Kerzen darauf, die ich auspusten musste. Hab von Sara und Felicity noch eine Flasche Champagner und von Mathieu eine Flasche regionalen Rotwein geschenkt bekommen. Es wurde Happy Birthday gesungen und Tom und Lucy kamen noch dazu und nach einem Drink ging es weiter in die Bar au Vin, wo George und Lucia auftauchten mit rosa Blümchen. Sehr gemütlich und nicht sehr voll. Man konnte draußen sitzen unter Efeu und die frische Spät Sommerluft genießen.

Glück
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Wünsche
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Weinbar
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Gesellschaft
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Gespräche
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J'aime le vin, le jeu et les filles
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Außerdem kamen noch ein paar Blümchen für mich an der Rezeption an, von Sebastian. Rosa Rosen, meine Lieblingsblumen zusammen mit weißen gebunden, zu einem sehr schönen Strauß inklusiver einer Nachricht die eher auf ein Schreibmaschinen Telegramm hinwieß als auf eine moderne Internet Bestellung. Dazu gab es noch eine Anhänger für mein Armband, so dass ich immer etwas von meinem petit ami bei mir tragen kann.

Ein paar Tage später gab es dann noch eine schöne Karte von Suzanne und von Fanny (mit der Post).

Ein durchaus gelungener Tag.

Eingestellt von Pinky 05:06 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (2)

The Knife Thrower & Animals in Eng. Lit. / Premier Bottelon

30.09.2009

sunny

Sonnenaufgang

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Sonneuntergang

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Kurse

The Knife Thrower and Other Stories
Die ersten 90min hat der Dozent nur auf französisch geredet, aber man gewöhnt sich daran und das Zuhören wird auch besser. Sehr voll der Kurs. Zum Inhalt kann ich noch nichts sagen, da ich erstmal die Kurzgeschichten lesen muss (von Steven Millhauser). Es gibt jedenfalls eine 4h Prüfung im Januar. Was nicht gut ist, da ich dann extra für die Prüfung wieder nach Poitiers muss. Ansonsten ist der Dozent (Franzose) aber sehr nett und hat sich später nochmal mit Felicity, Kevin (Irland) und mir getroffen und hat uns alles auf Englisch erklärt.


Animals in Englisch Literature and Art of the late Middle Ages (Tiere in Englischer Literatur und die Kunst des späten Mittelalters)

Sehr interessant. Viele Leute im Kurs, hauptsächlich Franzosen. Stephen Morrison (Amerikaner) leitet das Seminar mit sehr viel Leidenschaft und Hintergrundwissen. Haben mit Sprachgeschichte angefangen. Skandinavische und germanische Wurzeln im Englischen gesucht und gefunden usw.

Premier Bottelon

Eine Feier aller Erasmus Studenten am Pont Joubert, am Fluss Le Clain. Viel Alkohol. Viele betrunkene Franzosen. Viel Rauch. Und das erste Mal Geburtstagswünsche abfassen.

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Eingestellt von Pinky 04:48 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (2)

Shakespeare, Thomas Kinsella, Folk Music, Theater

Poitiers

sunny 24 °C

Meine Uni Erlebnisse, so far:

Shakespeare Seminar:

3 Leute außer Felicity und mir. Eine sehr nette Französin, die ein Erasmus Jahr in Irland gemacht hat. Wir lesen Henry IV Part 1, The Winter's Tale und King Lear. Letzteres hab ich schon letztes Semester behandelt, aber das ist nicht weiter schlimm, sondern sehr hilfreich. Das Shakespeare Seminar ist nämlich eigentlich ein Master Kurs und ich hab ja noch nicht einmal mein Bachelor Degree :-) Daher ist es auch etwas anspruchsvoller und wir müssen zu jede Stunde eine Micro Presentation vorbereiten (10 min), dann insgesamt eine 25min Presentation, die auf unserer 20 Seiten Hausarbeit basiert. Ich habe noch nie 20 Seiten geschrieben (max 12) und wir bekommen dafür nicht extra 6 Wochen Zeit wie in Chemnitz, sondern müssen das nebenbei tun.

Der Unterricht ist auf Englisch, auch wenn das ganze Administrative auf Französisch war. Irgendwann hab ich dann abgeschalten, weil ich es einfach nicht verstanden habe. Und 120min konzentrieren, nach so gut wie 3 Monaten frei, ist nicht so einfach. Das Englisch der Dozentin war manchmal sehr schwer zu verstehen, durch ihren franz. Akzent und für Felicity war es besonders merkwürdig, da sie ja Engländerin ist und nun steht dort eine Autoritätsperson vor ihr mit gebrochenem Englisch und soll ihr etwas beibringen.

Zwischendurch mussten wir auch etwas vorlesen und das Englisch der Franzosen ist im Allgemeinen sehr schlecht, was die Aussprache und die Leseflüssigkeit angeht.


Thomas Kinsella & Sebastian Barry:

2 Leute außer Felicity und mir. Die gleichen wir im Shakespeare Kurs. Taffy Martin unterrichtet den Kurs und sie ist Amerikanerin. Daher war das Englisch ihrerseits kein Problem. Das spannende allerdings ist, dass wir Poems by Thomas Kinsella (Irish poet) lesen und sie den Autor persönlich kennt, da er ihr Lehrer war in den USA. Und Thomas Kinsella ist noch nicht tot, was auch unübliche für Gedichte im Unterricht ist. Sie ist also sehr enthusiastisch und mit viel persönlicher Freude dabei was für uns es auch einfacher macht, weil solche Liebe zur Literatur nunmal ansteckend ist. Wir müssen keine Presentation machen, nur immer fleißig mitarbeiten. Allerdings befürchte ich auch, dass wir ein 20Seiten paper schreiben müssen, da es auch ein Master Kurs ist.

Im Allgemeinen sind die Franzosen aber sehr relaxt was die Uni angeht. Um 10uhr soll es los gehen und um 10:10 trudeln langsam die ersten Studenten ein und gegen 10:15 ist dann die Dozentin da. Zum Glück wird aber trotzdem um 12uhr Schluss gemacht.

Ich war dann mit Felicity zum Lunch essen und wir haben noch Sara getroffen. Saßen auf der Wiese vor dem Restaurant Rabelais und vor meinem Wohnheim und haben die Sonne genossen.

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Gleichzeitig ist ein Mann auf Stelzen, verkleidet wie eine Ziege durch die Gegend gelaufen und hat alle Leute erschreckt und verjagt. War schon sehr scary.

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Dann kamen noch Mathieu, Marianna, George usw usf dazu, da die immer dort Mittag essen.

Später waren Felicity und Ich in der Innenstadt mit Julia. Haben im Buchladen gestöbert nach Büchern für die Uni, waren in der Mediatheque.

Innenstadt
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Notre Dame
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Pâtisserie
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Folk Music

Der Unterricht fing anstatt 18uhr um 18:45 an. Sehr interessant. Der Dozent ist Engländer. Diesmal waren ungefähr 10 Leute im Kurs. Es geht um die Geschichte der Folk Musik im Zusammenhang mit britischer und amerikanischer und irischer Geschichte.

Hab dann heute noch Erfahren, dass es eine Harry Potter /Phillip Pullmann (Der goldene Kompass) Class gibt und hoffe, dass ich da ab nächster Woche mitmachen kann. Denn das wäre mal wirklich etwas was mich interessiert.

Nach der Folk Music class waren wir alle wieder essen und sind dann ins Maison des Etudiantes gegangen, weil es dort ein Theaterstück gab, welches jetzt nicht der Rede wert ist. War nicht so toll aber trotzdem war es wieder mal schön mit ´Julia, Sara, Felicity, Mathieu, George, Marianna, Vanessa usw usf wegzugehen, denn wir haben uns ja seit Lunch time nicht gesehen :-)

Zum Abschluss noch ein schönes Sonnenuntergangs Foto

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Eingestellt von Pinky 14:12 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (1)

Angers

Chateau Angers, Centre Ville & la boum (25.09-27.09.2009)

sunny 26 °C
View Angers auf Pinky's Reise-Karte.

Zugfahrt Poitiers-Chatellerault-Tours-Angers

Zug: ter. Ohne Sitzplatz Reservierung. Fensterplatz. Modern eingerichtet.

Blauer Himmel, vereinzelt Wolken, grüne Wiesen, Flüsse, alte Häuser, große Villen, kleine Orte, schöne Kirchen, vereinzelt die ersten bunten herbstlichen Blätter an den Bäumen.

Tours: umsteigen in den Zug nach Nantes. Tours, wunderschöne Stadt, breiter Fluss, interessante Brücken und Parks aber auch hässliche Hochhäuser. Viele französische Army Männer in Uniform :-)

Hügellandschaft mit Kirchen und Schlössern, grüne Felder, verzierte Häuser mit Türmchen, vertrocknete Maisfelder, Apfelplantagen.

Ich war eigentlich sehr müde und im Endeffekt sieht die Landschaft nicht so anders aus, als wenn man mit dem Zug von Chemnitz nach Berlin fährt, aber man weiß halt, dass es alles französisch ist und da sitzt man halt im Zug, mit großen Kinder Augen und saugt die Landschaft förmlich in sich auf.

Ankunft Angers

Ich steige aus, Clementine (meine Freundin, die ich in den USA kennegelernt habe) kommt auch gerade an und steht durch Zufall genau da, wo ich aussteige. Wir haben uns 3 Jahre nicht gesehen und sind uns lachend in die Arme gefallen. Dann gab es auch kurz einen Moment, wo wir beide ein wenig die Tränen der Freude runtergeschluckt haben und Clementine hat mich ihrer Cousine und Mitbewohnerin vorgestellt, welche ihren Freund abgeholt hat vom Bahnhof. Die Cousine hat uns mit dem Auto zur Wohnung gefahren. Für französische Verhätnisse eine sehr große 3 Zimmer Wohnung mit offener Küche, altem dunklen Holzdielen, hohen Fenster und Kaminen in jedem Zimmer. Auch sehr schön eingerichtet (mit Ikea). Wir haben uns dann einen Film "My Blueberry Nights" ausgeliehen, Paste gekocht, billigen Wein getrunken und sind relativ früh schlafen gegangen.

Centre Ville
Der nächste Morgen. Blauer Himmel, Sonnenschein, Heiß.

Als erstes waren Clementine und ich in der Innenstadt von Angers und haben uns Chateau Angers angeschaut. Da wir beiden einen französichen Studentenausweis haben, war der Eintritt umsonst. Es war wunderschön und wir haben viele viele Bilder gemacht.

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innerer Schloßgarten mit Kapelle
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Außen
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Reach for the sun
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Blick vom Turm über Angers
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Außen
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Erleuchtung
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Zugbrücke
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Pretend that you are scared & Französische Flagge

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Dann ging es weiter in der Innenstadt von Angers mit Shoppen, mir ein französisches Handy besorgen, Panini essen (mein neues französisches Lieblingsessen. Ein halbes Baguette, belegt mit Kebab und Käse oder 3 fromages oder Lachs oder oder oder, getoastet. Sehr lecker und einfach und nicht allzu teuer), im Café etwas trinken.

Innenstadt
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Rue St PAUL
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ESPRIT
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Kirche
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Auf der Straße vorm H&M zogen sich auf einmal sehr gut aussehende Männer aus, packten Trommeln und andere Instrumente aus und begannen mit Capoeira. Sehr eindrucksvoll und vor allem schnell.

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Später haben wir Rachel vom Bahnhof abgeholt. Sie ist eine Freundin von Clementine. Amerikanerin aus New York, arbeitet aber als Au Pair in Paris. Sind zurück in Clementines appartment und Rachel und ich haben uns an einem französischen Schokoladenkuchen versucht nach französischem Rezept, welcher auch sehr gut gelungen ist. Sandwiches wurden gemacht, Cookies und Cracker dekorativ angeordnet und der Alkohol zusammen gesucht (Martini, Wodka, französiches Zeug, Cola, Saft usw usf).

Crémaillère (Housewarming Party / Einzugsparty)

Thema: Zieh dich so an, wie deine Eltern in deinem Alter gekleidet waren.

Ich hatte leider nicht solche Klamotten dabei und Rachel auch nicht. Aber so waren wir jeweils nicht die einzigen. Die ersten Gäste kamen und haben sich vor ort umgezogen und um so später es wurde umso kamen und alle sahen sehr gut aus. 80er Jahre Neon sachen, 70er Jahre Schlaghosen und Hemden, Sonnenbrillen usw usf. Es wurde getanzt, geraucht, getrunken, getanzt und nochmals getanzt. Hip Hop, Rock n' Roll, Elvis, Sinatra, Französischer Pop, Oldies, alles dabei. Die Inkarnation von John Travolta in Saturday Night Fever hat mich durch den ganzen Raum gewirbelt und mir wurde sehr oft schwindlig aber es hat so viel Spaß gemacht.

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Nach ein paar Drinks konnten die Franzosen auch wunderbar Englisch sprechen und die Kommunikation war kein Problem:) Allerdings muss man wirklich sagen, dass die Französischen Männer sehr flirty sind, sogar die verheirateten.

Er: "Kennst du French Kiss?"
Ich: "Ja"
Er: "Hast du schonmal einen Franzosen geküsst?"
Ich: "Nein"
Er: "Dann kennst du keinen richtigen french kiss"
Ich: "Aha"
Er: "Wollen wir testen?"
Ich:" Nein, ich habe eine Freund und du bist verheiratet"
Er:"Das zählt nicht, es ist doch nur ein Test"

....

Natürlich gab es keinen Kuss obwohl er nicht locker gelassen hat.
Im betrunken Zustand haben dann einige Jungs dann von der Straßen unten Construnction Elemente der Straßenumleitung geklaut und in die Wohnung geschleppt. Die wurden dann zum Springen und Tanzen missbraucht. Außerdem wurde extra für mich 99 Luftballons von Nena gespielt :-) Wahrscheinlich das einzige deutsche Lied, welches die Franzosen kennen..naja außer Tokio Hotel, aber das hört in meinem Alter ja niemand.

Allem in allem war meine erste französische Party super. Es hat viel Spaß gemacht und alle waren sehr freundlich und offen:)

Der Morgen danach

Ungefähr 8 Leute haben in der Wohnung übernachtet. Ich hab mir mit Rachel ein Bett geteilt. Ein Junge hatte die Ehre bei Clementine zu schlafen und alle anderen schliefen im Wohnzimmer. Gegen 11Uhr, als langsam wieder Leben einkehrte, kamen die ersten Party Gäste wieder mit frischen Croissants und es wurde gefrühstückt und Kaffee getrunken. Dann hat sich alles aufgelöst, Rachel und ich haben Clementine beim sauber machen geholfen und schon ging es für mich zurück zum Zug. Diesmal hab ich einen TGV genommen. Erst in Richtung Marseille. Ich musste in St. Pierre des Corps umsteigen. Dann ging es weiter mit dem Zug Richtung La Rochelle bis nach Poitiers. TGV...schnell, aber alt..muffelt ein wenig. Deutsche ICE's sind dagegen viel moderner und schicker. Aber naja, er hat seinen Zweck erfüllt. Bin innerhalb von 2h von Angers nach Poitiers gekommen.

Kosten: 20 Euro hin, 32 Euro zurück.

Clementine und ich wollen im Loire Tal ein Road trip machen um uns nochmehr Schlösser anzuschauen und um uns wie Prinzessinen zu fühlen :-)

Rachel hat mich nach Paris eingeladen, worauf ich mich auch schon freue.

Ich werde demnächst wieder bei FlickR Fotoalben erstellen vom Schloß, der Innenstadt von Angers und von Poitiers und La Rochelle usw. Bis dahin kann man sich gerne die Party Fotos bei Facebook anschauen :)

Eingestellt von Pinky 07:17 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (6)

A Thursday Night in Poitiers

At Felicity's House (Jeanne D'Arc Residence Hall)

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Suzann & Alyssa (England)
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Mathieu (Belgien)
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Julia (Deutschland) & Dave (England)
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Aufbrauch zum nächsten Ort
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On our way to the Bar

Mathieu, Giorgos (Griechenland) and Marianna (Kolumbien)
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Jeanne D'arc (Sara- England & Me)
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Est Ouest Bar
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Sara & Felicity
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Jessica (Belgien) & Felicity (England)
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Eingestellt von Pinky 01:17 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (3)

ERASMUS meeting

semi-overcast 25 °C

Ein paar Leute sitzen vereinzelt auf Bänken in einem langen grauen Gang, der sich hinter der Eingangstür der Faculte Lettres et Langues auftut. Madame Ich-arbeite-im-international-office,schreibe-Emails-in-englischer-Sprache,spreche-es-aber-nicht, kommt den Gang entlanggelaufen, vollbepackt mit tollen Sachen, die das Leben schöner machen (Kekse, Cola, Fanta, Kekse und nochmal Kekse). Die Tür zu Amphi II öffnet sich und Madame verschwindet.
Immer mehr Studenten kommen. Einige finden sich zu Grüppchen zusammen und einige sitzen und warten alleine, so wie ich. Die Tür öffnet sich erneut und es stürmen alle hinein in einen großer Vorlesungssaal, der ansich sehr modern eingerichtet ist, im Gegensatz zu der Außenfassade des Gebäudes. Ich setz mich in die Mitte und ich sitz auch nicht lange alleine. Wie sich später rausstellen wird, hat sich Tom neben mich gesetzt. Allerdings verlief dann der offizielle Teil der Veranstaltung ohne Konversationen und Madame-ich-spreche-nur-französisch hat Professoren vorgestellt und Koordinatoren und und und. Dann hat sie das Wort abgegeben an Mlle-füllen-Sie-den-Fragebogen-aus-aber-helfen-kann-ich-Ihnen-nicht,da-ich-kein-englisch-kann. Die von meinem ersten Tag in Poitiers. Wie sich herausstellte, nachdem die Dame mit lauter Zahlen um sich geworfen hat, wieviele Studenten denn die Uni hätte und aus wie vielen versch. Ländern, Kontinenten und Universitäten wir kommen, konnte sie englisch. In einem Accentfreien Englisch hat sie das ganze nochmal wiederholt und ich dachte echt so...nee.

Naja jedenfalls wurde das ganze aufgelöst und Gruppen haben sich zusammen gefunden. Ich kannte ja niemanden, als bin ich mal zur deutschen Gruppen gegangen, wo sich herausstellte, dass eine Koordinatorin in Marburg war und deutsch spricht und Germanistik unterrichtet. Hab ihr eine Weile zugehört, war dann aber langweilig, da es nur um Übersetzungskurse gingen. Als sie mich dann gefragt hat, was ich denn für Kurse nehme und ich geantworte habe, ich nehme Literaturkurse kam die gleiche Reaktion wie von den Mädels letzte Woche.

Bin dann einfach mal 3 Schritte weiter gegangen und schwupp stand ich in einer Gruppe von Engländern. Haben uns lange unterhalten. Es sind einige aus London, Kent und überall her dabei. Da haben Tom und ich, der vorher neben mir gesessen hat auch festgestellt, dass er mich eigentlich anquatschen wollte, als wir nebeneinander saßen. Denn er hat in meinem Termin Kalender das wort "September" gesehen und nur im Englischen und Deutschen wird es so geschrieben (er kann ein wenig deutsch). Und ich hatte auch überlegt, ob ich ihm einen Zettel zuschiebe und ihn frage, woher er denn kommt. Hab es aber sein lassen, aus Angst, dass das voll in die Hose geht. Naja ist ja alles gut ausgegangen:)

Hab also viele Leute kennengelernt..Tom, Felicity (die die gleichen Literaturkurse hat wie ich und Hot pants anhatte), Alyssa und Suzann (welche Law studieren und Suzann wohnt in meinem Wohnheim), Christina und noch viele weitere, deren Namen ich schon wieder vergessen habe.

Und heute Abend gehen wir alle aus. Ich treff mich erst mit Suzann an der Rezeption, dann fahren wir zusammen mit dem Bus in die Stadt. Am Hotel de Ville treffen wir uns mit Christina und Tom und Julia kommt auch noch dazu. Dann geht es zu Felicity ins Wohnheim, wo ich dann die englische Trinkkultur kennenlernen werde. Danach, je nach Lust und Laune ist es geplant noch in die ein oder andere Bar zu gehen.

Freu mich :-)

Eingestellt von Pinky 06:42 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (1)

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