Reise blog von Travellerspoint

LOL

(Laughing Out Loud)®

Eingestellt von Pinky 12:25 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (1)

comptine d'un autre été

sunny 26 °C

Hab mich heut nachmittag um 14:30uhr mit Julia am Hôtel de Ville (Rathaus) getroffen,w elches wunderschön aussieht. Hab allerdings nur schnell von der Seite ein Bild gemacht, weil mein Bus gerade kam.

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Vor dem Rathaus gibt es einen großen Platz, auf dem viele Menschen saßen und die Sonne genossen haben, Gespräche mit anderen Menschen hatten usw. Ein paar Springbrunnen und Bäume verschönerten den Platz, der auf einmal zwischen den engen Gassen auftaucht, noch ein wenig.

Julia und ich sind dann durch die Stadt gelaufen, welche voll mit Menschen waren, die in Straßencafés gesessen haben oder durch die Gegend geschlendert sind bis wir ein ein geeigneten Platz zum Kaffee trinken gefunden haben.

Wie waren an der Notre-Dame-La-Grande Café au lait trinken.
Haben ewig gesessen und gequatscht und uns sehr gut verstanden :-)

Es war sonnig. Wir saßen an einem kleinen runden Tisch im Schatten vor dem Café mit Blick auf Notre Dame.
Neben uns saßen ein paar Franzosen und auf einmal ist einer aufgestanden und hat sich an das rote Piano gesetzt, welches am Eingang des Cafés/Bar war und hat angefangen comptine d'un autre été (Yann Tiersen) zu spielen. Ein Lied aus dem Soundtrack des Films "Die fabelhafte Welt der Amelie". Ich würde das auch so gerne können...

Währendessen konnte man gut die Leute beobachten. Drei Mädchen in Schuluniform (Kurze graue Röcke und dunkelblaue Kniestrümpfe), Familien mit Kinderwagen, Touristen mit Fotoapperaten, Eis- und Blumenverkäufer ...

So hab ich mir das vorgestellt:-) Da sitzt man in einer französischen Stadt vor einer Jahrhundert alten Kathedrale, trinkt einen Café au lait im Schatten der Sonnenschirme vor einem kleinen Café und im Hintergrund dudelt Piano Musik.... Der Soundtrack des Lebens.

Jeweils 2 café später sind wir dann durch die Stadt gelaufen in eine..nennen wir es mal shopping mall. Innen drin sehr modern, hell, sauber, neu...sehr gegensätzlich zu der Stadt, die wir gerad vor der Tür gelassen haben. Waren kurz bei Zara drin, welcher sehr groß ist :-) und preislich so wie in Deutschland. Das einzige was an die Altstadt von Poitiers erinnerte war ein riesengroßer Bogen aus Stein, der im Zara Geschäft eingebaut war...bzw denke ich eher, dass das Geschäft drumherum gebaut worden ist.

Danach gings in einen Buchladen..der sehr viele Etagen nach oben ging, obwohl wir nie oben angekommen sind. Haben ewig gestöbert in Englischen Büchern und Tonnen an französischen. Ich hab mir "This is not a love song" von Jean-Philippe Blondel (ein franz. Buch) und "mon journal intime" von Lisa Azuelos gekauft. Letzteres ist das Buch zum Film "LOL", welches der sogenannte Nachfolger von "La Boum" ist. Der Film ist super und ich muss sagen, ich werde mir sicherlich in Zukunft noch viele Filme mit Sophie Marceau anschauen.

Dann war es auch schon 18uhr und unsere Wege trennten sich, aber ich denke es wird nicht unsere letzte Begegnung gewesen sein :-)

Eingestellt von Pinky 09:57 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (5)

hot pants (me) vs. jeans & winter coat (french people)

sunny 26 °C

26 Grad im Schatten. Blauer Himmel. Sonne scheint.
Ich geh zum einkaufen.. 600m weit vom Uni gelände entfernt.

Ich habe Hot Pants an..nicht die ganzen kurzen, aber kürzer als normale Shorts..denn es ist ja warm draußen. Ich geh raus..einkaufen...alle Menschen, ob Männlein oder Weiblein haben lange Hosen (Jeans) an, dicke Pullover, Jacken und Schals. Und wenn dann doch eine mal ein Kleid an hat...dann nur mit Stiefeln und schwarzen Strumpfhosen. Hab mich doch schon gefühlt wie auf einem anderen Planeten oder so. Hab dann als ich wieder zu Hause war im Internet schnell den Wetterbericht gecheckt, ob ich irgendwie an Hitzewallungen leide..aber nein 26grad. Ich wollte ja nicht in Türkei gehen, damit ich doch schön meine eigenen Klamotten anziehen kann, wenn es warm ist..aber anscheinend geht das hier auch nicht.

Ich werd gleich in die Stadt fahren und mich mit Julia, einem deutschen Aupair treffen. Mal schauen, wie die Menschen in der Innenstadt bei diesen Sommertemperaturen angezogen sind?!

Vielleicht frieren die Franzosen ja auch einfach nur schon, da im Hochsommer es hier im Süd Westen viell. wesentlich wärmer ist als jetzt? ummm Fragen über Fragen.

Eingestellt von Pinky 04:11 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (1)

Nebel

sunny

9:37 Uhr Nebel

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13:23 Uhr Menschen

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14:51 Uhr Alle weg

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Eingestellt von Pinky 05:46 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (1)

Campus

Sonntag Abend...Uni Gelände 20.09.2009

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maison des sciences de l'homme et de la societe
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sciences humaines et arts géographie psychologie
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faculte lettres et langues

Hier werde ich mich wohl die meiste Zeit aufhalten, hübsch oder?

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faculte droit sciences et economiques
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Campus
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Bibliothek

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Parkplatz
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Straße
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Restaurant Rabelais
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Außerdem hab ich bei meinem Spaziergang noch einen Zirkus hinter der Faculte Lettres et Langues entdeckt, allerdings keine Plakate dazu oder sonstiges..naja vielleicht der Uni Zirkus :)

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Eingestellt von Pinky 04:39 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (3)

Centre Ville

Unterwegs auf den Straßen von Poitiers 20.09.2009

overcast

Es war Sonntag Mittag. Erstes Wochenende in Poitiers. Bin mit dem Bus, den man von der Straße ranwinken muss, obwohl man im Haltestellenhäuschen steht, in die Stadt gefahren.
Dauerte schon eine kleine Ewigkeit die Fahrt. Im Studentenausweis ist leider keine Fahrkarte mit dabei. Daher hab ein Ticket Solo gekauft, was man 2x innerhalb einer Stunde benutzen kann für 1.30€.
Der Bus, relativ klein und wenig Sitzmöglichkeit, die aber alle voll waren. Besetzt von älteren Männern mit Hüten und Mützen, kleine afrikanische Kinder in bunten langen Gewändern, weiße, bauchfreie Mädchen die äußerst unattraktiv aussahen, einem Asiaten der mit seinem Iphone spielte usw.

Poitiers ist die Hauptstadt des französischen Départements Vienne (Region Poitou-Charentes. Sie liegt am Fluss Clain und zählt etwa 83.500 Einwohner.

Aufgrund ihrer 78 unter Denkmalschutz stehenden Kulturdenkmäler wurde sie mit dem Prädikat Stadt der Kunst und Geschichte ausgezeichnet.

In der Schlacht bei Tours und Poitiers (732) stoppte der Franken-Herrscher Karl Martell das weitere Vordringen der Mauren nach Mitteleuropa.

1356 wurde der französische König Johann der Gute nach der Schlacht von Maupertuis zwischen England und Frankreich in Poitiers gefangen genommen.

Karl VII. gründete 1432 die Universität von Poitiers.

Poitiers war die Hauptstadt des Poitou, der historischen Region, die vom Grafen von Poitiers regiert wurde; die Stadt ist Sitz des Bistums Poitiers.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Poitiers)

Straßeneindrücke

Église St-Porchaire & Post

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Straße

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Regenschirmgeschäft
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Fenster

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Häuser

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Flohmarkt

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Cathédrale St-Pierre

Die Kathedrale St. Pierre (12./13. Jahrhundert) wurde in Anlehnung an den Stil der poitevinischen Romanik als Hallenkirche errichtet und stellt ein in der Gotik eher seltenes Beispiel für diesen Bautypus dar. Romanisch sind die östlichsten Joche der Kathedrale, doch gingen die Baumeister im Laufe des Baufortschritts zum Baustil der Gotik über.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Poitiers)


Ein atemberaubendes Gebäude

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Kleine Figuren, die wahrscheinlich alle ihre eigene Geschichte haben und Wasserspeier, die so aussehen als ob sie nur auf den Einbruch der Dunkelheit warten um zum Leben zu erwachen...
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Innen
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Palmen in einer Kathedrale in einem Gebiet, wo Palmen nicht mal natürlich wachsen...
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Hab noch viel mehr Bilder gemacht, aber das würde hier den Rahmen sprengen :-)

Baptistère St-Jean

Die Entstehungszeit der Taufstelle beim späteren Baptisterium Saint-Jean, ursprünglich in einem römischen Haus eingerichtet, wird nach neuen Untersuchungen und dendrochronologischen Daten bereits in das 5. Jahrhundert datiert. Die erste Bauphase mit dem Rechtecksaal des heutigen Baptisteriums könnte nach dem Erscheinungsbild der Anlage dem 6. Jh. angehören.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Poitiers)

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Église Notre-Dame-la-Grande

Notre-Dame la Grande ist eine kunsthistorisch bedeutende ehemalige Stiftskirche in der französischen Stadt Poitiers (Département Vienne). Die heutige Pfarrkirche, die in der Altstadt neben dem Palast der Grafen von Poitou steht, ist gleichzeitig einer der touristischen Hauptanziehungspunkte der Stadt. Sie ist der poitevinischen Schule der Romanik zuzuordnen.

Der Sakralbau erhebt sich am Standort eines im Jahr 924 urkundlich erwähnten Vorgängerbaus und wurde vermutlich seit dem Ende des 11. Jahrhunderts errichtet. Er wurde um das Jahr 1150 vollendet. Nach dem Jahr 1887 erfolgten umfangreiche Rekonstruktionen, in den Jahren 1992 bis 1995 eine Restaurierungskampagne.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Notre-Dame_la_Grande)

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Sehr dunkel Innen drin

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Palais de Justice

Hinter der Renaissance-Fassade verbirgt sich das ehemalige Palais der Könige von Anjou, Henry II und Richard Löwenherz, in dessen Großen Saal 1429 Jeanne d'Arc vom geistlichen Gericht verhört worden sein soll.

(Kindersley, D. (2008/2009). Frankreich VIS-À-VIS. München.)

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Man kann es kaum erkennen, aber auf der Mauer über der grünen Tür steht: liberté, égalité, fraternité

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Église Ste-Radegonde

Auch die Kirche Ste. Radegonde (11./13. Jahrhundert) ist im romanischen Stil errichtet. Sie ersetzte eine im 6. Jahrhundert auf Betreiben der heiligen Radegundis († 587) gebaute Kirche. Die ebenfalls auf Initiative von Radegundis gegründete Abtei Sainte-Croix musste im 19. Jahrhundert größtenteils dem Bau einer Straße weichen.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Poitiers)

Es roch sehr nach Weihrauch und Räucherstäbchen, als ich die Kirche betreten habe. Sie ist nicht so beindruckend wie St.Pierre aber auch sehr schön. Besonders, da man in den Keller gehen kann, wo sich drei Gräber befinden.

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Place de la Liberté

Sehenswert [ist] auch [... ] die Kopie der Freiheitsstatue, die in Erinnerung an General Jean-Baptiste Berton an dem früheren Standort des Prangers errichtet wurde, an dem der General im Jahr 1822 guillotiniert wurde.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Poitiers)

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Überall hingen geflochtene Kunstwerke und Bilder an den Laternen und Bäumen

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Pont Joubert

Fluss: Le Clain

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Notre Dame des Dunes
vom Pont Joubert aus gesehen

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Eingestellt von Pinky 02:54 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (5)

Résidence Rabelais

Poitiers, 19.09.2009

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Mein neues Zuhause von vorne. Auf der Seite habe ich auch mein Zimmer mit Blick auf den Nord Campus.
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Kleiner überschaulicher Park (ohne Bänke oder ähnlichen Sitzmöglichkeiten) vor der Tür.
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Restaurant Rabelais.
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Lange, enge Flure.
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Ausblick von meinem Zimmer (schön).
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Wohnheim vom Campus Sud aus gesehen (die relativ dreckige Seite-überall liegen leere Flasche und Bierdosen und Müll auf der Straße und vor den Türen rum).
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François Rabelais (* ca. 1494 vielleicht aber auch schon 1483 in La Devinière bei Chinon/Touraine; † 9. April 1553 in Paris) gilt als der bedeutendste Prosa-Autor der französischen Renaissance.

Rabelais wurde geboren als dritter und jüngster Sohn eines Richters am Amt Chinon und erhielt offenbar (Genaueres ist nicht bekannt) eine gute Bildung. 1510 oder 1511 wurde er Novize in einem Franziskanerkloster nahe Angers. Durch einen Mitbruder kam er in Berührung mit dem von Italien her ausstrahlenden Humanismus, lernte Griechisch und nutzte alle sich ihm bietenden Möglichkeiten zu gelehrten Kontakten und humanistisch-philologischen Studien, in deren Rahmen er z. B. eine (nicht erhaltene) lateinische Übertragung von Buch I der Geschichte der Perserkriege des Griechen Herodot (5. Jh. v. Chr.) anfertigte. In den 1520er Jahren wurde auch er, wie viele gebildete Zeitgenossen, von den Reformideen Luthers erfasst. Als er wegen seiner Griechischstudien (die 1523 von der Sorbonne als Vorstufe zur Ketzerei gebrandmarkt worden waren), Schwierigkeiten mit seiner Ordensleitung bekam, konnte er 1524 dank der Protektion des Bischofs von Poitiers, der zugleich Abt eines Benediktinerklosters war, in dessen Orden wechseln und war einige Zeit sein Sekretär. In diesen Jahren könnte er Studien an der Universität von Poitiers betrieben haben. (http://de.wikipedia.org/wiki/Fran%C3%A7ois_Rabelais)

Eingestellt von Pinky 02:45 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (1)

La Rochelle

17.09.2009

semi-overcast

La Rochelle ist eine westfranzösische Hafenstadt und Hauptstadt des Départements Charente-Maritime Region Poitou-Charentes mit rund 76.500 Einwohnern. La Rochelle liegt am Atlantik im Golf von Biscaya, gegenüber der Île de Ré und ist ein wichtiges Schifffahrts-, Handels- und Fremdenverkehrszentrum. Die Entfernung zu Nantes im Norden beträgt ungefähr 150 km, zu Bordeaux im Süden 190 km und zu Paris im Nordosten 470 km. Im Gebiet um La Rochelle siedelten in der Antike die Santones, ein Stamm der Gallier, von denen die Gegend nahe Saintes, die Saintonge, ihren Namen erhielt. Die Besatzungsmacht der Römer entwickelten entlang der Atlantikküste den dort bislang unbekannten Anbau und die Erzeugung von Wein und die Herstellung von Salz. Sie belieferten damit ihr ganzes Reich. Zeugnisse dieser Epoche sind archäologische Ausgrabungen römischer Villen in Saint- Eloi und in Les Minimes, ferner die von Salzgärten mit Salinen.

Der Name La Rochelle heißt übersetzt „Kleiner Felsen“, bezogen auf ein erhöhtes Kalkfelsplateau im Gebiet der heutigen Stadt, auf dem sich im Zuge der Völkerwanderung (Ende 4. bis Mitte 6. Jahrhundert) von der Donau kommende Alanen niederließen und dauerhaft ansiedelten. An sie erinnert heute noch der Name der Landschaft Aunis im Hinterland von La Rochelle.

(http://de.wikipedia.org/wiki/La_Rochelle)

Palmen

Stiefel, High Heels, Leggings

Chanel Handtaschen

Verschnörkelte Balkone

Alte Häuser
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Jungs/Männer mit Hut

Baguette

Alte Karussels überall in der Stadt verteilt.
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Hafen
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Meer
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Aquarium
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Enge Straße
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Nackte Männer, die ins Wasser springen
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Ein französischer Buchladen, der ein Regal mit englischen Bücher hat.

Festival de la fiction TV
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L'Eglise Saint Sauveur
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ESPRIT
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Eingestellt von Pinky 00:43 Archiviert in Frankreich Tagged family_travel Kommentare (1)

Poitiers, le premier jour (15.09.09)

Are you an American, studying usually in Germany or are you German and happen to have lived in the US for a couple of years?

rain

Well….weder noch, allerdings hat die Frage mir mein erstes Lächeln des Tages auf die Lippen gezaubert, denn der Tag fing nicht gut an.
Heute sind wir nach Poitiers gefahren um meinen Wohnheimplatz entgegenzunehmen und mich anzumelden und zu registrieren. Erst sind wir quer durch die Stadt gefahren und ein Smart währe doch angebrachter gewesen als ein Ford S Max. Enge Gasse, schmale Straßen, Fußgänger…enge Kurven, aber wir sind dann doch finally am (Hotel Pinet) Administrationsgebäude angekommen.

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Altes Gebäude. Man muss zum Haupteingang durch ein steinernes Tor gehen und über einen kopfstein gepflasterten Hof laufen, wo ein kaputter, trockengelegter Springbrunnen platziert war. Die erste Person am Empfang konnte Englisch, nachdem ich in französisch nach Mmd Guerin gefragt habe, die CROUS Wohnheim Chefin. Der Man hat mir sogar den Weg gezeigt und war sehr freundlich. Nachdem ich dann 3 Etagen in den Keller gelaufen bin, durch eine Baustelle durch, war ich am Ende eines Ganges doch im Büro von Mmd Guerin. Ein paar Wörter französisch und sie hat mich nach neben an gebracht, wo eine Italienerin saß und auch auf Anweisungen wartet. Ein Typ kam an, der irgendetwas auf Französisch gesagt hat, was ich natürlich leider nicht verstanden habe. Allerdings, so stellte sich heraus, war er einer der wenigen der auf meine Fragen Tu parle/Vouz parlez anglaise? Auf yes antworten konnte. Alles erklärt, Unterlagen ausgefüllt und schon wurde ich ins Wohnheim geschickt, wo ich meine Schlüssel holen sollte. Also raus aus dem Stadtzentrum zum Unigelände.
Da fing das verständnislose Kopfschüttel an, derer denen ich gefragt hab, ob sie denn English sprechen können. Erstmal den Weg finden. Erste Station, Restaurant de Cité Rabelais. Allerdings wollte ich ja direkt ins Cité. So wie ich es erwartet hatte, konnte die Frau hinter der Bar nur französisch, allerdings war ich schon etwas geschockt, als ich dann einen Typen in meinem Alter gefragt habe und er auch kein Englisch kann. Allerdings hat er mir den Weg erklärt (auf französisch). Bin dann zum Administrationsgebäude und dort wurde ich auch auf französisch woanders hingeschickt. Das habe ich dann allerdings nicht gefunden und bin im Regen rumgeirrt, bis mir dann ein Mädchen unter einem Regenschirm entgegenkam. Sie konnte auch kein Englisch aber war sehr freundlich und hat mich begleitet bis zum Wohnheim. Dort konnte die Verantwortliche auch kein Englisch und nachdem sie gemerkt hat, dass ich irgendwie nichts verstehe, von dem was sie mir erzählt, hat sie ihren Kollegen geholt, der Franzose ist, sehr gut Englisch und sogar Deutsch und Spanisch konnte.
Mein Zimmer: klein, sehr klein, eingestaubt. Das Bad, für das ich ca 80 euro mehr im Monat zahle ist 1qm groß und beinhaltet Dusche, Waschbecken und Toilette in einem, Plastik wände und Waschbecken. Nasszelle. Da muss ich schon sagen, dass das Bad im Wohnheim im Chemnitz, welches man sich mit allen anderen auf den Gang geteilt hat, wesentlicher größer, hygienischer, sauberer und luxuriöser war. Ansonsten relativ schöner Ausblick auf einen kleinen Park und auf einige Unigebäude (die sehr baufällig ausschauen). Außerdem bin ich im 5. Stock, ganz oben und das gefällt mir. Endlich wieder oben Allerdings gibt es keinen Aufzug..das wird einmal sehr kompliziert mit meinem ganzen Gepäck hoch und runter, mit den Lebensmittel und der Wäsche zum Waschen. Gänge sehen aus wie im Gefängnis. Alles sehr eng und laang.
Danach sind wir erstmal zu McDonalds. Zum Glück heißen ja die Burger gleich aber wenn man nur einen Burger einzeln haben möchte, heißt der Sandwich und nicht Burger und der Big Mac ist ein Biiigggg Maaag etc pp.

Dann gings auf ins Büro zu Mr. Morrison. Ein amerikanischer Professor, der verantwortlich ist für mich und für die Administrativen Dinge im Englisch Department, in dem so gut wie niemand Englisch sprechen kann. Ich stand vor der Tür hab gewartet, mit zwei anderen Mädels, die irgendwie Ost europäisch klangen. Dann kam die Sekretärin und die beiden Mädels sind rein. Ich musste wieder warten. Dann kam ein Typ, der mich irgendwas auf französisch gefragt hat und ich habe nichts verstanden. Als er das mitbekommen hat, hat er irgendwas gesagt, was wie deutsch klang und daraufhin hab ich ihn auf deutsch gefragt ob er denn deutsch spricht. Er meinte im gebrochenen Deutsch, dass er ein wenig reden kann aber nichts von dem verstanden hat, was ich gesagt habe. Dann haben wir es mit Englisch probiert und voilà ein Engländer, Alex. Er hat für mich dann im Office übersetzt, denn die Sekretärin konnte nur franzsösich, obwohl sie mir auf Englisch meine Emails beantwortet hat. Dann mussten wir beide zu Mr. Morrisson, welcher im anderen Gebäude waren, also ab durch den Regen über den wirklich hässlichen Campus ins nächste graue Gebäude. Allerdings sehen die Gebäude von innen recht ok aus.
Bei Mr. Morrison war es sehr nett (siehe Zitat im Titel). Ich konnte Englisch reden und jeder hat mich verstanden und ich hab ihn verstanden. Ich darf alle meine Kurse belegen die ich möchte aber später hat sich dann noch herausgestellt, dass ich andere Kurse belegen muss, da 2 Kurse auf einen Termin kommen und das 2x, also insgesamt 4 Kurse. Naja, dann musste ich weiter, um mir meinen Stundenplan zu besorgen. Alex hat mir gezeigt wo ich hinmuss und hat mich begleitet. Ohne ihn hätte ich überhaupt n icht gewusst wo alles ist. Er war auch erst seit ein paar Tagen da und meinte er wüsste, wie lost man sich am anfang fühlt und da hat er mir gerne geholfen. Dann musste ich nochmal ins nur französisch sprechende Büro, und meinen Antrag für meine Student ID ausfüllen.
Bei der Stundenplanfrau, Taffy Martin (dem Englischen mächtig) heißt sie glaub ich (Director oft he Englisch department), hat sich denn dann der „conflict“ mit meinen Kursen herausgestellt und sie meinte ich könnte welche von einem Jahrgang unter mir belegen oder vom Master Studiengang. Ich dachte, ok cool. Allerdings hat sie mich dann allen ernstes gefragt, ob denn mein Englisch so gut sei, dass ich alles im Masterkurs sprachlich verstehen würde… Also da dachte ich dann wirklich, dass das ja was werden kann mit meinen Kursen, die alle auf Englisch sein sollen…Wenn hier kein Mensch in meinem Alter Englisch spricht und nicht mal die Mitarbeiter im Englisch Department, wie sind dann die Englisch skills der Studenten? Mal schauen. Taffy (niedlicher Name, ältere sehr freundliche Frau), hat mich dann zu jmd anderem geschickt im Englisch department, wo ich mir die anderen stundenpläne hätte holen sollen. War dann dort…und die Dame (relativ jung, sehr gepflegte Fingernägel, eine Brille mit ultra dicken Gläser – wahrscheinlich total blind ohne die Brille, mit eingebildet Blick) hat sich die Anweisung von Mmd Martin angehört. Allerdings klingelte dann ihr Telefon und ich durfte für geschlagene 20 min vor ihrem Schreibtisch sitzen, wo ich einfach mal total ignoriert worden bin. Nicht einen Augenkontakt, nicht einmal Hallo oder warten sie bitte oder so, garnichts. Als sie dann endlich fertig war, und sie mich dann (glaub ich) gefragt hat, was ich denn von ihr möchte, hab ich sie dann gefragt ob sie englisch spricht..und die antwort, wie kann es anders sein: non, je ne parle pas anglaise. Hmpf. Als ich ihr dann erklärt habe was mein problem ist, hat sie mir den namen von jmd anderem aufgeschrieben und mich rausgeschickt. Ich glaube ich war ihr etwas zu anstregend, da mein französisch wirklich noch nicht ausreicht für sowas. Und Alex war auch schon wieder weg und da hatte ich keinen Übersetzer mehr. Auf dem Rückweg hab ich dann Taffy wieder getroffen und es hat sich rausgestellt, dass die blöde Zicke mir einfach die Stundenpläne hätten geben sollen. naja muss ich Montag nochmal hin und nachfragen.
Ach ja, als ich Alex kennengelernt habe und wir vor dem einen Office gewartet haben, kamen 3 deutsche Mädels um die Ecke und haben auch dort gewartet und Alex hat irgendetwas gesagt, worauf hin das eine dt. Mädel mich gefragt hat, was er denn gerade gesagt hat. Naja und so kamen wir uns Gespräch und ich dachte, nagut es geht ja mit Leuten kennen lernen. Allerdings stellte sich dann nach gut 1 min. raus, dass die Mädels zusammen da waren von einer Uni in Dtl, dass sie Übersetzen studieren und wohl glücklich sind in ihrem dreier deutsch gespannt, denn als sie mich fragten, was ich hier studiere und ich sagte american and british literature, sie mich nur abwertend anguckten und sich umdrehte um weiterhin ihre Deutschheit mit anderen deutschen zu teilen. Alex meinte dann nur so zu denen „what bitches“, was die allerdings nicht verstanden habe. Naja gut. Muss ich ja auch nicht haben. Das sind dann wahrscheinlich solche, die auch vorher bei Studivz oder so in der „Erasmus Poitiers Gruppe““ Kontaktanzeigen zum Treffen aufgegeben haben, mit anderen Deutschen, sodass man bloß nicht alleine Kontakte zu Ausländern schließen muss… Da bin ich ganz froh, dass ich Alex kennengelernt hab. Er wohnt mit Iren und Engländern zusammen und meinte ich kann immer gerne bei ihm vorbeikommen und er hilft mir Freunde zu finden, denn er wohnt mit 8 Mädels und 4 Jungs in einem Haus, und die sprechen alle Englisch Und den ganzen tag Englisch reden ist immer noch besser als deutsch. Allerdings stellten sich schon nach den ersten 30min Gespräch die ersten Differenzen zwischen Amerikanischen Englisch und Britischem Englisch heraus.

Me: „I’m on vacation“

Alex (later): „So about your holiday…“ und ich dachte nur im ersten Augenblick..holiday..huh hab ich irgendeinen Feiertag verpasst.

Weiter ging es mit dem Handy.

Me: „Is this your french cellphone?“

Alex: “cellphone? Please, never say cellphone again. It’s called MOBILE phone”

Nun gut. Das wird dann noch lustig mit Harry Potter. Schlimmer jedoch bestimmt mit den Iren, die doch einen sehr starken Accent haben sollen. Bin ich ja mal gespannt.

Die Krönung war dann noch die Verabschiedung.

Alex: „Just facebook me and then we can hook up next week?!“
Me: “hook up…umm well, yeah we could hang out if you’d like…HANG OUT”.

Also es wird noch interessant mit dem britischem Englisch.

Dann bin ich mit meinen Eltern wieder zurückgefahren nach La Tranche Sur Mer. Auf dem Rückweg haben wir noch eingekauft in einem Supermarkt. Und es gibt CHEERIOS..yammy yammy yammy..my favourite US cereals.
Muss am Montag dann nur noch mich anmelden für meinen französisch Kurs, hab noch keine Ahnung wo ich da hin muss und hoffe das dann noch rechtzeitig ist. Denn alle anderen mussten schon am 7.09 einen Placement test machen aber mir wurde nur gesagt, ge-emailt, dass ich einfach ins office kommen soll, wenn ich da bin. Und dann im anderen Büro meinen student card abholen. Unterricht fängt wohl ansonsten erst am 28.09 an, hoffentlich auch der Französisch Kurs.
C’est tout! :)

Eingestellt von Pinky 11:07 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (1)

La Tranche Sur Mer

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sunny 24 °C

Wunderschöner kleiner französischer Ort.

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(klicken zum Vergrößern)

Weiße Häuser, Stromkabel an Überleitungen.

Französische Leichtigkeit und Lebensgefühl.

Menschen mit Baguette unterm Arm.

Läden und Restaurants geschlossen von ca 13/14uhr bis 16uhr zur Mittagspause, zum Treffen mit Freunden und Trinken.

Küsschen links, Küsschen rechts.

Schöner breiter Sandstrand…an dem man vermutlich bis nach Spanien laufen könnte:)

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Sehr salziges Atlantikwasser.

Surfen lernen diese Woche leider nicht möglich wg. Keinen Wellen

Sonnenbrand :-) braungebrannt(am nächsten Tag) nach 3h am Strand

Überall Kreisverkehr…was ist mit normalen Kreuzungen passiert?

Wenig Touristen (Nebensaison).

Schilderwald (mein favorit: TOUTES DIRECTION und AUTRES DIRECTION) Da findet man wohl immer gleich da hin, wo auch immer das dann wohl sein mag.

Wunderschöner Sonnenuntergang.
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Weinläden.

Deutsche Partnerstadt.
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Eidechse mit Hut.
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Eingestellt von Pinky 10:29 Archiviert in Frankreich Tagged family_travel Kommentare (3)

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