Reise blog von Travellerspoint

Einträge over living abroad

Angers

Chateau Angers, Centre Ville & la boum (25.09-27.09.2009)

sunny 26 °C
View Angers auf Pinky's Reise-Karte.

Zugfahrt Poitiers-Chatellerault-Tours-Angers

Zug: ter. Ohne Sitzplatz Reservierung. Fensterplatz. Modern eingerichtet.

Blauer Himmel, vereinzelt Wolken, grüne Wiesen, Flüsse, alte Häuser, große Villen, kleine Orte, schöne Kirchen, vereinzelt die ersten bunten herbstlichen Blätter an den Bäumen.

Tours: umsteigen in den Zug nach Nantes. Tours, wunderschöne Stadt, breiter Fluss, interessante Brücken und Parks aber auch hässliche Hochhäuser. Viele französische Army Männer in Uniform :-)

Hügellandschaft mit Kirchen und Schlössern, grüne Felder, verzierte Häuser mit Türmchen, vertrocknete Maisfelder, Apfelplantagen.

Ich war eigentlich sehr müde und im Endeffekt sieht die Landschaft nicht so anders aus, als wenn man mit dem Zug von Chemnitz nach Berlin fährt, aber man weiß halt, dass es alles französisch ist und da sitzt man halt im Zug, mit großen Kinder Augen und saugt die Landschaft förmlich in sich auf.

Ankunft Angers

Ich steige aus, Clementine (meine Freundin, die ich in den USA kennegelernt habe) kommt auch gerade an und steht durch Zufall genau da, wo ich aussteige. Wir haben uns 3 Jahre nicht gesehen und sind uns lachend in die Arme gefallen. Dann gab es auch kurz einen Moment, wo wir beide ein wenig die Tränen der Freude runtergeschluckt haben und Clementine hat mich ihrer Cousine und Mitbewohnerin vorgestellt, welche ihren Freund abgeholt hat vom Bahnhof. Die Cousine hat uns mit dem Auto zur Wohnung gefahren. Für französische Verhätnisse eine sehr große 3 Zimmer Wohnung mit offener Küche, altem dunklen Holzdielen, hohen Fenster und Kaminen in jedem Zimmer. Auch sehr schön eingerichtet (mit Ikea). Wir haben uns dann einen Film "My Blueberry Nights" ausgeliehen, Paste gekocht, billigen Wein getrunken und sind relativ früh schlafen gegangen.

Centre Ville
Der nächste Morgen. Blauer Himmel, Sonnenschein, Heiß.

Als erstes waren Clementine und ich in der Innenstadt von Angers und haben uns Chateau Angers angeschaut. Da wir beiden einen französichen Studentenausweis haben, war der Eintritt umsonst. Es war wunderschön und wir haben viele viele Bilder gemacht.

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innerer Schloßgarten mit Kapelle
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Außen
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Reach for the sun
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Blick vom Turm über Angers
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Außen
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Erleuchtung
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Zugbrücke
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Pretend that you are scared & Französische Flagge

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Dann ging es weiter in der Innenstadt von Angers mit Shoppen, mir ein französisches Handy besorgen, Panini essen (mein neues französisches Lieblingsessen. Ein halbes Baguette, belegt mit Kebab und Käse oder 3 fromages oder Lachs oder oder oder, getoastet. Sehr lecker und einfach und nicht allzu teuer), im Café etwas trinken.

Innenstadt
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Rue St PAUL
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ESPRIT
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Kirche
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Auf der Straße vorm H&M zogen sich auf einmal sehr gut aussehende Männer aus, packten Trommeln und andere Instrumente aus und begannen mit Capoeira. Sehr eindrucksvoll und vor allem schnell.

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Später haben wir Rachel vom Bahnhof abgeholt. Sie ist eine Freundin von Clementine. Amerikanerin aus New York, arbeitet aber als Au Pair in Paris. Sind zurück in Clementines appartment und Rachel und ich haben uns an einem französischen Schokoladenkuchen versucht nach französischem Rezept, welcher auch sehr gut gelungen ist. Sandwiches wurden gemacht, Cookies und Cracker dekorativ angeordnet und der Alkohol zusammen gesucht (Martini, Wodka, französiches Zeug, Cola, Saft usw usf).

Crémaillère (Housewarming Party / Einzugsparty)

Thema: Zieh dich so an, wie deine Eltern in deinem Alter gekleidet waren.

Ich hatte leider nicht solche Klamotten dabei und Rachel auch nicht. Aber so waren wir jeweils nicht die einzigen. Die ersten Gäste kamen und haben sich vor ort umgezogen und um so später es wurde umso kamen und alle sahen sehr gut aus. 80er Jahre Neon sachen, 70er Jahre Schlaghosen und Hemden, Sonnenbrillen usw usf. Es wurde getanzt, geraucht, getrunken, getanzt und nochmals getanzt. Hip Hop, Rock n' Roll, Elvis, Sinatra, Französischer Pop, Oldies, alles dabei. Die Inkarnation von John Travolta in Saturday Night Fever hat mich durch den ganzen Raum gewirbelt und mir wurde sehr oft schwindlig aber es hat so viel Spaß gemacht.

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Nach ein paar Drinks konnten die Franzosen auch wunderbar Englisch sprechen und die Kommunikation war kein Problem:) Allerdings muss man wirklich sagen, dass die Französischen Männer sehr flirty sind, sogar die verheirateten.

Er: "Kennst du French Kiss?"
Ich: "Ja"
Er: "Hast du schonmal einen Franzosen geküsst?"
Ich: "Nein"
Er: "Dann kennst du keinen richtigen french kiss"
Ich: "Aha"
Er: "Wollen wir testen?"
Ich:" Nein, ich habe eine Freund und du bist verheiratet"
Er:"Das zählt nicht, es ist doch nur ein Test"

....

Natürlich gab es keinen Kuss obwohl er nicht locker gelassen hat.
Im betrunken Zustand haben dann einige Jungs dann von der Straßen unten Construnction Elemente der Straßenumleitung geklaut und in die Wohnung geschleppt. Die wurden dann zum Springen und Tanzen missbraucht. Außerdem wurde extra für mich 99 Luftballons von Nena gespielt :-) Wahrscheinlich das einzige deutsche Lied, welches die Franzosen kennen..naja außer Tokio Hotel, aber das hört in meinem Alter ja niemand.

Allem in allem war meine erste französische Party super. Es hat viel Spaß gemacht und alle waren sehr freundlich und offen:)

Der Morgen danach

Ungefähr 8 Leute haben in der Wohnung übernachtet. Ich hab mir mit Rachel ein Bett geteilt. Ein Junge hatte die Ehre bei Clementine zu schlafen und alle anderen schliefen im Wohnzimmer. Gegen 11Uhr, als langsam wieder Leben einkehrte, kamen die ersten Party Gäste wieder mit frischen Croissants und es wurde gefrühstückt und Kaffee getrunken. Dann hat sich alles aufgelöst, Rachel und ich haben Clementine beim sauber machen geholfen und schon ging es für mich zurück zum Zug. Diesmal hab ich einen TGV genommen. Erst in Richtung Marseille. Ich musste in St. Pierre des Corps umsteigen. Dann ging es weiter mit dem Zug Richtung La Rochelle bis nach Poitiers. TGV...schnell, aber alt..muffelt ein wenig. Deutsche ICE's sind dagegen viel moderner und schicker. Aber naja, er hat seinen Zweck erfüllt. Bin innerhalb von 2h von Angers nach Poitiers gekommen.

Kosten: 20 Euro hin, 32 Euro zurück.

Clementine und ich wollen im Loire Tal ein Road trip machen um uns nochmehr Schlösser anzuschauen und um uns wie Prinzessinen zu fühlen :-)

Rachel hat mich nach Paris eingeladen, worauf ich mich auch schon freue.

Ich werde demnächst wieder bei FlickR Fotoalben erstellen vom Schloß, der Innenstadt von Angers und von Poitiers und La Rochelle usw. Bis dahin kann man sich gerne die Party Fotos bei Facebook anschauen :)

Eingestellt von Pinky 07:17 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (6)

A Thursday Night in Poitiers

At Felicity's House (Jeanne D'Arc Residence Hall)

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Suzann & Alyssa (England)
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Mathieu (Belgien)
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Julia (Deutschland) & Dave (England)
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Aufbrauch zum nächsten Ort
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On our way to the Bar

Mathieu, Giorgos (Griechenland) and Marianna (Kolumbien)
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Jeanne D'arc (Sara- England & Me)
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Est Ouest Bar
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Sara & Felicity
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Jessica (Belgien) & Felicity (England)
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Eingestellt von Pinky 01:17 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (3)

ERASMUS meeting

semi-overcast 25 °C

Ein paar Leute sitzen vereinzelt auf Bänken in einem langen grauen Gang, der sich hinter der Eingangstür der Faculte Lettres et Langues auftut. Madame Ich-arbeite-im-international-office,schreibe-Emails-in-englischer-Sprache,spreche-es-aber-nicht, kommt den Gang entlanggelaufen, vollbepackt mit tollen Sachen, die das Leben schöner machen (Kekse, Cola, Fanta, Kekse und nochmal Kekse). Die Tür zu Amphi II öffnet sich und Madame verschwindet.
Immer mehr Studenten kommen. Einige finden sich zu Grüppchen zusammen und einige sitzen und warten alleine, so wie ich. Die Tür öffnet sich erneut und es stürmen alle hinein in einen großer Vorlesungssaal, der ansich sehr modern eingerichtet ist, im Gegensatz zu der Außenfassade des Gebäudes. Ich setz mich in die Mitte und ich sitz auch nicht lange alleine. Wie sich später rausstellen wird, hat sich Tom neben mich gesetzt. Allerdings verlief dann der offizielle Teil der Veranstaltung ohne Konversationen und Madame-ich-spreche-nur-französisch hat Professoren vorgestellt und Koordinatoren und und und. Dann hat sie das Wort abgegeben an Mlle-füllen-Sie-den-Fragebogen-aus-aber-helfen-kann-ich-Ihnen-nicht,da-ich-kein-englisch-kann. Die von meinem ersten Tag in Poitiers. Wie sich herausstellte, nachdem die Dame mit lauter Zahlen um sich geworfen hat, wieviele Studenten denn die Uni hätte und aus wie vielen versch. Ländern, Kontinenten und Universitäten wir kommen, konnte sie englisch. In einem Accentfreien Englisch hat sie das ganze nochmal wiederholt und ich dachte echt so...nee.

Naja jedenfalls wurde das ganze aufgelöst und Gruppen haben sich zusammen gefunden. Ich kannte ja niemanden, als bin ich mal zur deutschen Gruppen gegangen, wo sich herausstellte, dass eine Koordinatorin in Marburg war und deutsch spricht und Germanistik unterrichtet. Hab ihr eine Weile zugehört, war dann aber langweilig, da es nur um Übersetzungskurse gingen. Als sie mich dann gefragt hat, was ich denn für Kurse nehme und ich geantworte habe, ich nehme Literaturkurse kam die gleiche Reaktion wie von den Mädels letzte Woche.

Bin dann einfach mal 3 Schritte weiter gegangen und schwupp stand ich in einer Gruppe von Engländern. Haben uns lange unterhalten. Es sind einige aus London, Kent und überall her dabei. Da haben Tom und ich, der vorher neben mir gesessen hat auch festgestellt, dass er mich eigentlich anquatschen wollte, als wir nebeneinander saßen. Denn er hat in meinem Termin Kalender das wort "September" gesehen und nur im Englischen und Deutschen wird es so geschrieben (er kann ein wenig deutsch). Und ich hatte auch überlegt, ob ich ihm einen Zettel zuschiebe und ihn frage, woher er denn kommt. Hab es aber sein lassen, aus Angst, dass das voll in die Hose geht. Naja ist ja alles gut ausgegangen:)

Hab also viele Leute kennengelernt..Tom, Felicity (die die gleichen Literaturkurse hat wie ich und Hot pants anhatte), Alyssa und Suzann (welche Law studieren und Suzann wohnt in meinem Wohnheim), Christina und noch viele weitere, deren Namen ich schon wieder vergessen habe.

Und heute Abend gehen wir alle aus. Ich treff mich erst mit Suzann an der Rezeption, dann fahren wir zusammen mit dem Bus in die Stadt. Am Hotel de Ville treffen wir uns mit Christina und Tom und Julia kommt auch noch dazu. Dann geht es zu Felicity ins Wohnheim, wo ich dann die englische Trinkkultur kennenlernen werde. Danach, je nach Lust und Laune ist es geplant noch in die ein oder andere Bar zu gehen.

Freu mich :-)

Eingestellt von Pinky 06:42 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (1)

LOL

(Laughing Out Loud)®

Eingestellt von Pinky 12:25 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (1)

comptine d'un autre été

sunny 26 °C

Hab mich heut nachmittag um 14:30uhr mit Julia am Hôtel de Ville (Rathaus) getroffen,w elches wunderschön aussieht. Hab allerdings nur schnell von der Seite ein Bild gemacht, weil mein Bus gerade kam.

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Vor dem Rathaus gibt es einen großen Platz, auf dem viele Menschen saßen und die Sonne genossen haben, Gespräche mit anderen Menschen hatten usw. Ein paar Springbrunnen und Bäume verschönerten den Platz, der auf einmal zwischen den engen Gassen auftaucht, noch ein wenig.

Julia und ich sind dann durch die Stadt gelaufen, welche voll mit Menschen waren, die in Straßencafés gesessen haben oder durch die Gegend geschlendert sind bis wir ein ein geeigneten Platz zum Kaffee trinken gefunden haben.

Wie waren an der Notre-Dame-La-Grande Café au lait trinken.
Haben ewig gesessen und gequatscht und uns sehr gut verstanden :-)

Es war sonnig. Wir saßen an einem kleinen runden Tisch im Schatten vor dem Café mit Blick auf Notre Dame.
Neben uns saßen ein paar Franzosen und auf einmal ist einer aufgestanden und hat sich an das rote Piano gesetzt, welches am Eingang des Cafés/Bar war und hat angefangen comptine d'un autre été (Yann Tiersen) zu spielen. Ein Lied aus dem Soundtrack des Films "Die fabelhafte Welt der Amelie". Ich würde das auch so gerne können...

Währendessen konnte man gut die Leute beobachten. Drei Mädchen in Schuluniform (Kurze graue Röcke und dunkelblaue Kniestrümpfe), Familien mit Kinderwagen, Touristen mit Fotoapperaten, Eis- und Blumenverkäufer ...

So hab ich mir das vorgestellt:-) Da sitzt man in einer französischen Stadt vor einer Jahrhundert alten Kathedrale, trinkt einen Café au lait im Schatten der Sonnenschirme vor einem kleinen Café und im Hintergrund dudelt Piano Musik.... Der Soundtrack des Lebens.

Jeweils 2 café später sind wir dann durch die Stadt gelaufen in eine..nennen wir es mal shopping mall. Innen drin sehr modern, hell, sauber, neu...sehr gegensätzlich zu der Stadt, die wir gerad vor der Tür gelassen haben. Waren kurz bei Zara drin, welcher sehr groß ist :-) und preislich so wie in Deutschland. Das einzige was an die Altstadt von Poitiers erinnerte war ein riesengroßer Bogen aus Stein, der im Zara Geschäft eingebaut war...bzw denke ich eher, dass das Geschäft drumherum gebaut worden ist.

Danach gings in einen Buchladen..der sehr viele Etagen nach oben ging, obwohl wir nie oben angekommen sind. Haben ewig gestöbert in Englischen Büchern und Tonnen an französischen. Ich hab mir "This is not a love song" von Jean-Philippe Blondel (ein franz. Buch) und "mon journal intime" von Lisa Azuelos gekauft. Letzteres ist das Buch zum Film "LOL", welches der sogenannte Nachfolger von "La Boum" ist. Der Film ist super und ich muss sagen, ich werde mir sicherlich in Zukunft noch viele Filme mit Sophie Marceau anschauen.

Dann war es auch schon 18uhr und unsere Wege trennten sich, aber ich denke es wird nicht unsere letzte Begegnung gewesen sein :-)

Eingestellt von Pinky 09:57 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (5)

hot pants (me) vs. jeans & winter coat (french people)

sunny 26 °C

26 Grad im Schatten. Blauer Himmel. Sonne scheint.
Ich geh zum einkaufen.. 600m weit vom Uni gelände entfernt.

Ich habe Hot Pants an..nicht die ganzen kurzen, aber kürzer als normale Shorts..denn es ist ja warm draußen. Ich geh raus..einkaufen...alle Menschen, ob Männlein oder Weiblein haben lange Hosen (Jeans) an, dicke Pullover, Jacken und Schals. Und wenn dann doch eine mal ein Kleid an hat...dann nur mit Stiefeln und schwarzen Strumpfhosen. Hab mich doch schon gefühlt wie auf einem anderen Planeten oder so. Hab dann als ich wieder zu Hause war im Internet schnell den Wetterbericht gecheckt, ob ich irgendwie an Hitzewallungen leide..aber nein 26grad. Ich wollte ja nicht in Türkei gehen, damit ich doch schön meine eigenen Klamotten anziehen kann, wenn es warm ist..aber anscheinend geht das hier auch nicht.

Ich werd gleich in die Stadt fahren und mich mit Julia, einem deutschen Aupair treffen. Mal schauen, wie die Menschen in der Innenstadt bei diesen Sommertemperaturen angezogen sind?!

Vielleicht frieren die Franzosen ja auch einfach nur schon, da im Hochsommer es hier im Süd Westen viell. wesentlich wärmer ist als jetzt? ummm Fragen über Fragen.

Eingestellt von Pinky 04:11 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (1)

Nebel

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9:37 Uhr Nebel

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13:23 Uhr Menschen

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14:51 Uhr Alle weg

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Eingestellt von Pinky 05:46 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (1)

Campus

Sonntag Abend...Uni Gelände 20.09.2009

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maison des sciences de l'homme et de la societe
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maison des etudiantes
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sciences humaines et arts géographie psychologie
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faculte lettres et langues

Hier werde ich mich wohl die meiste Zeit aufhalten, hübsch oder?

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faculte droit sciences et economiques
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Campus
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Bibliothek

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Parkplatz
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Straße
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Restaurant Rabelais
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Außerdem hab ich bei meinem Spaziergang noch einen Zirkus hinter der Faculte Lettres et Langues entdeckt, allerdings keine Plakate dazu oder sonstiges..naja vielleicht der Uni Zirkus :)

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Eingestellt von Pinky 04:39 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (3)

Centre Ville

Unterwegs auf den Straßen von Poitiers 20.09.2009

overcast

Es war Sonntag Mittag. Erstes Wochenende in Poitiers. Bin mit dem Bus, den man von der Straße ranwinken muss, obwohl man im Haltestellenhäuschen steht, in die Stadt gefahren.
Dauerte schon eine kleine Ewigkeit die Fahrt. Im Studentenausweis ist leider keine Fahrkarte mit dabei. Daher hab ein Ticket Solo gekauft, was man 2x innerhalb einer Stunde benutzen kann für 1.30€.
Der Bus, relativ klein und wenig Sitzmöglichkeit, die aber alle voll waren. Besetzt von älteren Männern mit Hüten und Mützen, kleine afrikanische Kinder in bunten langen Gewändern, weiße, bauchfreie Mädchen die äußerst unattraktiv aussahen, einem Asiaten der mit seinem Iphone spielte usw.

Poitiers ist die Hauptstadt des französischen Départements Vienne (Region Poitou-Charentes. Sie liegt am Fluss Clain und zählt etwa 83.500 Einwohner.

Aufgrund ihrer 78 unter Denkmalschutz stehenden Kulturdenkmäler wurde sie mit dem Prädikat Stadt der Kunst und Geschichte ausgezeichnet.

In der Schlacht bei Tours und Poitiers (732) stoppte der Franken-Herrscher Karl Martell das weitere Vordringen der Mauren nach Mitteleuropa.

1356 wurde der französische König Johann der Gute nach der Schlacht von Maupertuis zwischen England und Frankreich in Poitiers gefangen genommen.

Karl VII. gründete 1432 die Universität von Poitiers.

Poitiers war die Hauptstadt des Poitou, der historischen Region, die vom Grafen von Poitiers regiert wurde; die Stadt ist Sitz des Bistums Poitiers.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Poitiers)

Straßeneindrücke

Église St-Porchaire & Post

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Straße

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Regenschirmgeschäft
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Fenster

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Häuser

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Flohmarkt

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Cathédrale St-Pierre

Die Kathedrale St. Pierre (12./13. Jahrhundert) wurde in Anlehnung an den Stil der poitevinischen Romanik als Hallenkirche errichtet und stellt ein in der Gotik eher seltenes Beispiel für diesen Bautypus dar. Romanisch sind die östlichsten Joche der Kathedrale, doch gingen die Baumeister im Laufe des Baufortschritts zum Baustil der Gotik über.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Poitiers)


Ein atemberaubendes Gebäude

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Kleine Figuren, die wahrscheinlich alle ihre eigene Geschichte haben und Wasserspeier, die so aussehen als ob sie nur auf den Einbruch der Dunkelheit warten um zum Leben zu erwachen...
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Innen
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Palmen in einer Kathedrale in einem Gebiet, wo Palmen nicht mal natürlich wachsen...
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Hab noch viel mehr Bilder gemacht, aber das würde hier den Rahmen sprengen :-)

Baptistère St-Jean

Die Entstehungszeit der Taufstelle beim späteren Baptisterium Saint-Jean, ursprünglich in einem römischen Haus eingerichtet, wird nach neuen Untersuchungen und dendrochronologischen Daten bereits in das 5. Jahrhundert datiert. Die erste Bauphase mit dem Rechtecksaal des heutigen Baptisteriums könnte nach dem Erscheinungsbild der Anlage dem 6. Jh. angehören.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Poitiers)

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Église Notre-Dame-la-Grande

Notre-Dame la Grande ist eine kunsthistorisch bedeutende ehemalige Stiftskirche in der französischen Stadt Poitiers (Département Vienne). Die heutige Pfarrkirche, die in der Altstadt neben dem Palast der Grafen von Poitou steht, ist gleichzeitig einer der touristischen Hauptanziehungspunkte der Stadt. Sie ist der poitevinischen Schule der Romanik zuzuordnen.

Der Sakralbau erhebt sich am Standort eines im Jahr 924 urkundlich erwähnten Vorgängerbaus und wurde vermutlich seit dem Ende des 11. Jahrhunderts errichtet. Er wurde um das Jahr 1150 vollendet. Nach dem Jahr 1887 erfolgten umfangreiche Rekonstruktionen, in den Jahren 1992 bis 1995 eine Restaurierungskampagne.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Notre-Dame_la_Grande)

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Sehr dunkel Innen drin

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Palais de Justice

Hinter der Renaissance-Fassade verbirgt sich das ehemalige Palais der Könige von Anjou, Henry II und Richard Löwenherz, in dessen Großen Saal 1429 Jeanne d'Arc vom geistlichen Gericht verhört worden sein soll.

(Kindersley, D. (2008/2009). Frankreich VIS-À-VIS. München.)

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Man kann es kaum erkennen, aber auf der Mauer über der grünen Tür steht: liberté, égalité, fraternité

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Église Ste-Radegonde

Auch die Kirche Ste. Radegonde (11./13. Jahrhundert) ist im romanischen Stil errichtet. Sie ersetzte eine im 6. Jahrhundert auf Betreiben der heiligen Radegundis († 587) gebaute Kirche. Die ebenfalls auf Initiative von Radegundis gegründete Abtei Sainte-Croix musste im 19. Jahrhundert größtenteils dem Bau einer Straße weichen.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Poitiers)

Es roch sehr nach Weihrauch und Räucherstäbchen, als ich die Kirche betreten habe. Sie ist nicht so beindruckend wie St.Pierre aber auch sehr schön. Besonders, da man in den Keller gehen kann, wo sich drei Gräber befinden.

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Place de la Liberté

Sehenswert [ist] auch [... ] die Kopie der Freiheitsstatue, die in Erinnerung an General Jean-Baptiste Berton an dem früheren Standort des Prangers errichtet wurde, an dem der General im Jahr 1822 guillotiniert wurde.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Poitiers)

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Überall hingen geflochtene Kunstwerke und Bilder an den Laternen und Bäumen

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Pont Joubert

Fluss: Le Clain

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Notre Dame des Dunes
vom Pont Joubert aus gesehen

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Résidence Rabelais

Poitiers, 19.09.2009

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Mein neues Zuhause von vorne. Auf der Seite habe ich auch mein Zimmer mit Blick auf den Nord Campus.
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Kleiner überschaulicher Park (ohne Bänke oder ähnlichen Sitzmöglichkeiten) vor der Tür.
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Restaurant Rabelais.
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Lange, enge Flure.
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Ausblick von meinem Zimmer (schön).
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Wohnheim vom Campus Sud aus gesehen (die relativ dreckige Seite-überall liegen leere Flasche und Bierdosen und Müll auf der Straße und vor den Türen rum).
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François Rabelais (* ca. 1494 vielleicht aber auch schon 1483 in La Devinière bei Chinon/Touraine; † 9. April 1553 in Paris) gilt als der bedeutendste Prosa-Autor der französischen Renaissance.

Rabelais wurde geboren als dritter und jüngster Sohn eines Richters am Amt Chinon und erhielt offenbar (Genaueres ist nicht bekannt) eine gute Bildung. 1510 oder 1511 wurde er Novize in einem Franziskanerkloster nahe Angers. Durch einen Mitbruder kam er in Berührung mit dem von Italien her ausstrahlenden Humanismus, lernte Griechisch und nutzte alle sich ihm bietenden Möglichkeiten zu gelehrten Kontakten und humanistisch-philologischen Studien, in deren Rahmen er z. B. eine (nicht erhaltene) lateinische Übertragung von Buch I der Geschichte der Perserkriege des Griechen Herodot (5. Jh. v. Chr.) anfertigte. In den 1520er Jahren wurde auch er, wie viele gebildete Zeitgenossen, von den Reformideen Luthers erfasst. Als er wegen seiner Griechischstudien (die 1523 von der Sorbonne als Vorstufe zur Ketzerei gebrandmarkt worden waren), Schwierigkeiten mit seiner Ordensleitung bekam, konnte er 1524 dank der Protektion des Bischofs von Poitiers, der zugleich Abt eines Benediktinerklosters war, in dessen Orden wechseln und war einige Zeit sein Sekretär. In diesen Jahren könnte er Studien an der Universität von Poitiers betrieben haben. (http://de.wikipedia.org/wiki/Fran%C3%A7ois_Rabelais)

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